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Eine herzliche Urkunde zum 60. Ehejubiläum

Katharina und Xaver Söldner feiern diamantene Hochzeit.
Andreas Engl

Das Jubelbrautpaar Katharina und Xaver Söldner feierte seinen 60. Hochzeitstag. Dazu gratulierte die Familie mit den Enkeltöchtern Simone und Nadine sowie Bürgermeister Daniel Paul. Foto: Andreas Engl
Das Jubelbrautpaar Katharina und Xaver Söldner feierte seinen 60. Hochzeitstag. Dazu gratulierte die Familie mit den Enkeltöchtern Simone und Nadine sowie Bürgermeister Daniel Paul. Foto: Andreas Engl

Weiding.Viele herzliche Überraschungen gab es für das Jubelpaar Katharina und Xaver Söldner. Kürzlich feierten sie das seltene Fest der diamantenen Hochzeit. Und die Überraschungen kamen von den Familienangehörigen, von Tochter Brigitte und ihrer Familie, einschließlich der beiden Enkeltöchter Simone und Nadine.

Eine besondere Urkunde mit herzlichen Wünschen ziert seit dem Jubeltag das Esszimmer der Großeltern. Zudem schaute am Sonntag Bürgermeister Daniel Paul in der Rosenstraße in Weiding vorbei, um ebenfalls persönlich und namens der Gemeinde herzliche Glückwünsche zu überbringen. Mit einem Brotzeitkorb und einem Geschenk des Landrats wünschte er den beiden weiterhin Gesundheit und Gottes Segen. Auch über ein Schreiben des Bayerischen Ministerpräsidenten freuten sich die Jubilare.

Beide sind seit Jahrzehnten fest mit der Gemeinde Weiding und der Pfarrei Dalking verbunden. In vielen Vereinen sind sie bis heute aktiv dabei und stets gerngesehene Gäste. Sonntag für Sonntag besuchen sie die hl. Messe. Xaver Söldner war zudem von 1972 bis 1990 im Gemeinderat Weiding aktiv und begleitete große Projekte in der Chambtal-Kommune. Auch die Gebietsreform erlebte er hautnah in der Kommunalpolitik mit.

Der Jubel-Bräutigam erblickte am 1938 in Tretting das Licht der Welt. Die Schule besuchte er in Zenching. Nach der Berufsausbildung zum Bierbrauer in Runding verschlug es ihn eine Zeitlang nach München. Später war er beruflich als Fahrer unterwegs. Seine Ehefrau Katharina, geborene Althammer, wurde am 1938 in Rieding geboren. Nach der Volksschulzeit in Runding erlernte sie den Beruf der Damenschneiderin bei Emma Ketterl in Kothmaißling.

Nach beruflichen Einsätzen bei den Nähbetrieben Fisch in Cham und Selbach in Furth im Wald war sie bis zur Geburt von Tochter Brigitte 1972 bei der Schneiderei Lankes in Weiding beschäftigt.

Geheiratet haben beide 1959 bei Bürgermeister Ludwig Speckner in Rieding. Tags darauf besiegelten sie bei Kaplan Bernward Bücherl in Rundings Pfarrkirche ihren Ehebund. Anstelle einer Hochzeitsfeier unternahmen die Brautleute eine Wallfahrt zur Gnadenmutter nach Altötting.

Als die frisch Vermählten im Jahr 1960 erfuhren, dass es in Weiding günstig Bauplätze gibt, wurde kurzerhand ein Grundstück für ein Eigenheim erworben. 1000 Mark kostete seinerzeit der Baugrund in Weiding. So wurde 1960 und 1961 ein Haus gebaut und im Herbst 1961 bezogen.

Tochter Brigitte erblickte das Licht der Welt, und die beiden Enkeltöchter Simone und Nadine sind heute der Stolz der Großeltern. Das war auch bei der Jubel-Hochzeitsfeier wieder deutlich spürbar. (fea)

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