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Erfolg

Eine Medaille für alle Lamer

Die Marktgemeinde am Fuß des Ossers freut sich über zwei Preise beim Dorfwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“.

Das renovierte „Schlosser-Done“-Anwesen (im Bild Besitzerin Monika Kerner) entwickelte sich zum Schmuckkästchen. Fotos: kli
Das renovierte „Schlosser-Done“-Anwesen (im Bild Besitzerin Monika Kerner) entwickelte sich zum Schmuckkästchen. Fotos: kli

Lam.Die Bekanntgabe des Ergebnisses beim Landesentscheid des Dorfwettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ geht für die Marktgemeinde Lam nun mit der Verleihung einer Silbermedaille und eines Sonderpreises für den würdig gestalteten Friedhof einher.

Das Ergebnis wurde mit einem lachenden und einem weinenden Auge aufgenommen. Die Auszeichnung sei unbestritten ein herausragender Erfolg und würdige die Arbeit in den letzten Jahren, aber der Luftkurort hätte sich gerne auf Bundesebene präsentiert, was laut Bürgermeister Paul Roßberger zwar etwas vermessen aber nicht abwegig klingt. „Wir wissen, dass wir eine tolle Gemeinde sind und uns jederzeit zeigen können“, so der Rathauschef in einer ersten Stellungnahme. Man wisse aber auch, dass einige Hausaufgaben anzupacken sind, um die man sich nicht drücken werde. „Es ist zweifellos ein beeindruckender Erfolg, den wir gemeinsam erringen durften und jetzt feiern können“, brachte es Roßberger auf den Punkt. Viel Arbeit sei in den letzten drei Jahren auf die Verantwortlichen eingedröhnt und sei mit Bravour gemeistert worden: Angefangen von kleineren Pflanzungen über Gedanken zur Route und der passenden Präsentation bis hin zu einer ausgezeichneten Dorfbroschüre, die den aktuellen Stand des Marktes widerspiegelt.

„Wichtig war immer, dass wir nur solche Maßnahmen durchführen, die nachhaltig sind, den Markt weiterbringen und somit auf Dauer angelegt sind“, erläuterte der Bürgermeister in der Nachbetrachtung.

Auch Pfarrei half mit

Der Lamer Gemeindechef bedankte sich in diesem Zusammenhang bei Landrat Franz Löffler mit seinen Mitarbeitern und Fachberatern am Landratsamt und Gerhard Altmann für die allzeit konstruktive Beratung zur passenden Bepflanzung bis hin zur Unterstützung mit Fachpersonal für die Baumpflege bei der Eschenalle entlang des „alten Kirchenweg“ etc.

Anteil am Erfolg haben die Pfarrei, der Kindergarten, die Schule, der Gemeinderat, die Mitarbeiter der Kommune, die Privatgärtenbesitzer (Martha und Josef Sperl, Familie Koller vom Koppenhof und Familie Roßberger).

Der Dorfwettbewerb

  • Der Wettbewerb

    „Unser Dorf hat Zukunft – unser Dorf soll schöner werden“ ist ein staatlicher Wettbewerb für den ländlichen Raum. Er basiert auf bürgerschaftlichem, ehrenamtlichem Engagement.

  • Der Kandidat

    Die Marktgemeinde Lam schaffte als einzige Geminde im Landkreis Cham die Teilnahme auf Bezirksebene. Zur Präsentation auf Bundesebene wäre eine Goldmedaille nötig gewesen.

„Wir wollen als Kommune mit gutem Beispiel voran gehen und durch eine vorbildliche Bepflanzung im Gemeindegebiet überzeugen“, so das Gemeindeoberhaupt. Dies geht nur im Einklang mit dem OGV Lam, der Mitarbeiter vom Bauhof, dem Gärtner für den Marktplatz, Ludwig Menacher, den Fachfirmen in der Grüngestaltung vor Ort und der Bürgerinnen und Bürger, die ihre Anwesen und die Flächen davor entsprechend sauber halten und pflegen.

Einen großen Anteil am Erfolg bewerkstelligte die Pfarrei mit den außergewöhnlichen Friedhofsanlagen und den verschiedenen Möglichkeiten der Bestattungen. Kirchenpfleger Gerd Paulus habe zusammen mit Pfarrer Ambros Trummer und den kirchlichen Gremien vieles erreicht. „Wir sind froh und dankbar, dass die Zusammenarbeit zwischen Pfarrei und Kommune so gut funktioniert“, attestierte der Gemeindechef.

Blumenwiese angelegt

Bereits im letzten Jahr wurde zusammen mit dem OGV im Panoramapark eine Blumenwiese angelegt. „Die Bemühungen diesbezüglich laufen weiter“, äußerte sich der Bürgermeister. Man lasse an vielen Stellen im Gemeindegebiet Grünstreifen stehen und mähe diese erst nach der Blüte der Blumen und Pflanzen. Straßenbegleitgrün wird nur direkt an der Straße/dem Bürgersteig gemäht. Der Rest bleibe stehen, ebenso an verschiedenen Stellen im Ort (Panoramapark, Böschung am Dorfanger Frahels, Böschung Richtung Buchet…) In den Erfolg eingebracht haben sich Fritz Reiter, Wolfgang Koller, Paul Roßberger sen. und Monika Kerner (Schlosser-Tone-Haus) als Begleiter beim Rundgang.

Allen voran gratulierte Landrat Franz Löffler zur Silbermedaille und dem Sonderpreis. „Durch die Teilnahme am Wettbewerb hat Lam deutlich an Attraktivität gewonnen“, so der Landkreischef, der sich für das außerordentlich große Engagement bedankte. Alle 15 Dörfer werden am 24. November nach Veitshöchheim zur Preisverleihung eingeladen. (kli)

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