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Waldmünchen

Eine Reise durch die Wildnis Neuseelands

Das Wirtshaus Weber Max platzte aus allen Nähten bei der ersten „Hutschastub’n“ der neuen Saison, die immer von Oktober bis zum Mai dauert.
Elisabeth Ruhland

Johannes Eisenhart (re.) wusste viel über Neuseeland zu berichten.  Foto: Elisabeth Ruhland
Johannes Eisenhart (re.) wusste viel über Neuseeland zu berichten. Foto: Elisabeth Ruhland

Waldmünchen.Angekündigt war der Reisebericht von Johannes Eisenhart, der mit seiner Freundin „Auf den Spuren von James Cook“ in Neuseeland unterwegs war. Was die beiden naturbegeisterten Wanderfreunde in vier Wochen – es war viel zu kurz, bemerkte Eisenhart immer wieder – erlebten, das hatte der Referent in einen zweistündigen Vortrag hineingepackt. Seine Begeisterung sprang auf die Besucher über und ließ sich an den Bildern und Filmausschnitten nachvollziehen.

Eisenhart präsentierte Landschaften voll ursprünglicher Natur, wanderte in mehreren der 14 Nationalparks, besuchte die Fjorde an der Westküste der Südinsel, wanderte auf Gletschern, bestaunte die Alpen Neuseelands und hielt immer wieder Besonderheiten der Tier und Pflanzenwelt in Bildern fest. Ob Pinguine, Seelöwen und Robben, Delfine im Meer, die frechen Keas oder der scheue Kiwi: Viele Tiere bekamen die jungen Leute vor die Linse. Es gibt in Neuseeland besondere Bäume zu bestaunen, die bei einer Höhe von 50 Metern einen Umfang von 20 Metern und ein Volumen von 200 Festmetern aufweisen und teils über 2000 Jahre alt sind.

Besonders beeindruckte die Unterschiedlichkeit der Landschaften. War man gerade an einer Gletscherzunge oder an einem Gletschersee, so fand man sich bald danach in einem dschungelähnlichen Waldgebiet wieder oder konnte Landschaften wie im Bayerischen Wald entdecken, so Eisenhart. Von subtropisch bis hochalpin kann man alles erleben, so der Referent. 5000 Kilometer legten er und seine Freundin in einem Campingmobil zurück. Die Reise startete in Auckland auf der Nordinsel. Besonders aber konzentrierten sie sich auf die Südinsel, wo sie von Christchurch aus das Land erkundeten.

Neuseeland ist etwas kleiner als Deutschland und mit 4,5 Millionen Einwohnern relativ dünn besiedelt. Auf jeden Fall aber gibt es achtmal mehr Schafe als Menschen, stellte Eisenhart fest, denn ihnen begegnet man fast überall. Beeindruckt waren die Urlauber auch von dem Sternenhimmel, der sich ihnen nachts präsentierte. Neuseeland ist ein Paradies, das bewiesen auch die vielen Postkartenmotive unter Eisenharts Bildern. Allerdings gibt es auch Eindrücke von durch den Borkenkäfer total vernichteten Waldflächen, die hatte er genauso abgelichtet wie Eindrücke aus Kingstown, der Metropole mitten in der Südinsel.

Johannes Eisenhart erfüllte sich mit seiner Reise einen Kindheitstraum und kam total begeistert zurück. Dass er die Freunde in der „Hutschastub’n des Museumsvereins“ daran teilhaben ließ, dafür dankte ihm Vorsitzender Jürgen Lampatzer abschließend mit einem Präsent und lud zum nächsten Treffen am 18. November mit dem Thema „Das Ulrichsgrüner Tal in den 60er Jahren“ mit Günther Zeug ein. (wir)

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