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Eine Siedlung mit 18 Parzellen

Die Weidinger Gemeinderäte sind beeindruckt vom neuen Baugebiet. Die Fußballer bekommen maximal 8000 Euro Zuschuss.
Andreas Engl

Am Dienstagnachmittag montierte Bauhofleiter Manfred Stauner das neue Straßenschild. Damit wurde symbolisch der Schlusspunkt unter die Erschließungsarbeiten gesetzt.
Am Dienstagnachmittag montierte Bauhofleiter Manfred Stauner das neue Straßenschild. Damit wurde symbolisch der Schlusspunkt unter die Erschließungsarbeiten gesetzt. Foto: Andreas Engl

Weiding.Einen ausführlichen Sachstandsbericht zum nahezu fertiggestellten Baugebiet „An der Europaallee“ sowie zu den noch mitten im Bau befindlichen Freisportanlagen bei der Chambtal-Grundschule erhielten die Mitglieder des Gemeinderates im Vorfeld der jüngsten Sitzung. Bürgermeister Daniel Paul hatte zur Vor-Ort-Besichtigung eingeladen und einige interessante Details zur Bauausführung beider Projekte mitgebracht.

Er führte durch die neue Wohnbausiedlung mit 18 Bauparzellen. In Kürze werden bereits die ersten Bauherren ihr neues Eigenheim verwirklichen, ließ der Bürgermeister wissen. Er spannte zudem einen Bogen zurück zu den Anfängen und den Bemühungen, nach vielen Jahren wieder ein schönes Baugebiet auszuweisen.

Bauanträge

  • Halle:

    Auch dem Neubau einer Produktionshalle mit Büro in der Hubertusstraße in Walting wurde zugestimmt.

  • Silos:

    Ein Gewerbebetrieb an der B20 in Weiding darf drei Granulatsilos bauen.

  • Dalking:

    In der Eschenstraße wird ein Atelier gebaut und am Sonnenhügl in Döbersing ein Chalet. Dagegen gab es keine Einwände.

Die Bauarbeiten begannen im Februar dieses Jahres und nehmen in diesen Tagen ihr Ende. Das Gemeindeoberhaupt betonte, dass man aber damit nicht fertig sei. Es müsse im nächsten Frühjahr auch die Europaallee, die in einem Teilbereich verlegt wurde, wieder mit den entsprechenden landestypischen Bäumen ergänzt werden.

Auch das große und 300 Kubikmeter fassende Regenrückhaltebecken ist zwischenzeitlich schon begrünt. Die Länge der neuen Siedlungsstraße betrage 390 Meter und die der Hauptkanäle für Regen- und Schmutzwasser 750 Meter. In diesen Tagen hat die Vermessung begonnen, die bis Ende des Monats vollendet werde. Beeindruckt von den gelungenen Arbeiten und der nun entstandenen Siedlung zeigten sich die Mitglieder des Gemeinderates. Man könne hier zurecht stolz sein, sagte der Rathauschef abschließend.

Allwetterplatz bereits fertig

Weiter ging es zur unmittelbar angrenzenden Baustelle der Freisportanlagen, die noch voll im Gange sei. Aktuell seien die Zugangswege sowie der rot-leuchtende Allwetterplatz fertiggestellt. Im Herbst werde nun der Rasenplatz mit einer Größe von rund 70 mal 100 Metern neu gebaut und angesät. Fertiggestellt werde diese Maßnahme schließlich im neuen Jahr 2021.

Er hoffe, dass eine kleine Einweihungsfeierlichkeit zusammen mit Schule und Fußballerfamilie stattfinden könne, so der Wunsch des Bürgermeisters. Alles in allem werde auch diese Maßnahme, die sowohl seitens der Regierung der Oberpfalz als auch mit Mitteln des BLSV gefördert werde, rund 400 000 Euro kosten.

Fortgesetzt wurde die Gemeinderatssitzung schließlich im Lehrerzimmer der Grundschule. Hierzu konnte Paul zwei Vertreter des Landratsamtes, Prof. Dr. Markus Lemberger und Jonathan Reger vom Regional- und Siedlungsmanagement begrüßen. Beide hatten einen interessanten Vortrag – auch bezogen auf die Situation in der Gemeinde Weiding – vorbereitet und viel Wissenswertes mitgebracht. Die beiden Fachleute erläuterten den Mitgliedern des Gemeinderates die erfolgten Auswertungen und Aufzeichnungen zu den Leerständen und Baulücken in allen den Ortsteilen der Chambtal-Kommune.

Leerstände und Baulücken

Ein besonderer Appell der beiden erfolgte dahingehend, dass man die Bevölkerung mit diesem Thema sensibilisieren solle. Die Marktgemeinde Lam sei hier schon vorbildhaft tätig gewesen, ließen beide wissen. Ein Veröffentlichen der Auswertung aller Leerstände und Baulücken, unter dem Aspekt des Datenschutzes sei ebenfalls vorgesehen. Bürgermeister Paul bedankte sich am Ende des Referates und der Präsentation für die Mühen und die Arbeit der beiden im Vorfeld dieser interessanten Stunde.

8000 Euro erhält die SG Chambtal für den Einbau einer automatischen Beregnungsanlage auf dem Hauptspielfeld in Dalking. Die SG Chambtal möchte mit dieser Beregnungsanlage, die mit rund 24 000 Euro zu Buche schlägt und zu 55 Prozent durch den BLSV gefördert werde, eine effiziente Bewässerung erzielen und somit die Wasserkosten der Gemeinde Weiding deutlich reduzieren. Dem Zuschussantrag wurde einstimmig stattgegeben. Der Zuwendungsbetrag wurde auf 8000 Euro gedeckelt. (fea)

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