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Einfamilienhaus in Kalkofen brennt

Das Feuer brach in den frühen Morgenstunden aus. Vier Personen sind leicht verletzt. Der Schaden beträgt rund 250.000 Euro.

Zahlreiche Feuerwehren waren bei dem Brand in Kalkofen gefordert.
Zahlreiche Feuerwehren waren bei dem Brand in Kalkofen gefordert. Foto: Kreisbrandinspektion Cham

Arnschwang.Der morgendliche Brand eines Wohnhauses im Arnschwanger Ortsteil Kalkofen forderte die Feuerwehren rund um Arnschwang bei Furth im Wald. Insgesamt waren mehr als 150 Feuerwehrleute am Montag im Einsatz. Nach Polizeiangaben wurden die vier Bewohner leicht verletzt.

Um 4.45 Uhr alarmierte die Leitstelle in Regensburg die Feuerwehren aus Arnschwang, Zenching, Thenried, Nößwartling und Furth im Wald zusammen mit den Führungskräften der Kreisbrandinspektion, Kreisbrandrat Michael Stahl, Kreisbrandinspektor Mario Bierl und Kreisbrandmeister Michael Gutscher zu einem gemeldeten Zimmerbrand in der Nähe von Arnschwang. Außerdem auch den BRK-Rettungsdienst mit mehreren Fahrzeugen.

Rund 250.000 Euro Schaden sind das Resultat des Brandes in Arnschwang.
Rund 250.000 Euro Schaden sind das Resultat des Brandes in Arnschwang. Foto: Gerhard Kastner/Feuerwehr Furth

Beim Eintreffen der örtlich zuständigen Feuerwehr, stand bereits das Einfamilienhaus in Vollbrand, so dass umgehend auf Alarmstufe „B4“ erhöht wurde. Die Feuerwehren Schwarzenberg, Kleinaign, Walting, Rimbach, Bad Kötzting, Vorderbuchberg, Liebenstein, die Unterstützungsgruppe für die Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL) aus Arrach und der Fachberater des Technischen Hilfswerks aus Cham wurden dadurch nachalarmiert. Der ursprüngliche Zimmerbrand hatte in der Zwischenzeit auf das ganze Gebäude übergegriffen.

Der Brand griff von einem Zimmer auf den gesamten Dachstuhl über.
Der Brand griff von einem Zimmer auf den gesamten Dachstuhl über. Foto: Gerhard Kastner/Feuerwehr Furth

Die Wasserversorgung gestaltete sich anfangs schwierig. Das Löschwasser wurde dann über mehrere längere Schlauchleitungen von Hydranten, Weihern und einer Zisterne zur Einsatzstelle gepumpt. Eine Vielzahl von Atemschutzgeräteträgern bekämpfte schließlich den Brand, sowohl im Innenangriff als auch mit Hilfe der Drehleiter der Feuerwehr Furth im Wald von oben. Trotz eines hervorragenden Zusammenspiels und eines schnellen Einsatzes der Feuerwehren konnten erhebliche Schäden an dem Gebäude leider nicht verhindert werden. Gegen 8.30 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Allerdings zogen sich noch weitere Schutzmaßnahmen den ganzen Vormittag über hin. Zur Unterstützung bei den Nachlöscharbeiten wurde ein Spezial-Wechsellader mit Kran, Bergezange und Transportmulde der Firma „Rettungs-Lösch-Bergetechnik“ aus Essing (KEH) angefordert.

Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 250000 Euro. Das Haus wurde nahezu vollständig beschädigt und ist unbewohnbar. Die Brandermittler der Kriminalpolizei Regensburg haben vor Ort festgestellt, dass ein technischer Defekt an einer Kaffeemaschine den Brand verursacht haben dürfte.

Notfall

Ein Jahr nach dem Großbrand in Roding

Am 17. Mai stand die Galvanik von MBO in Flammen. Nun wird eine neue Halle gebaut. Und die Feuerwehr hat ihre Lehren gezogen.

Die Bewohner des Hauses konnten sich zum Glück bereits selbständig aus dem Haus retten. Für einige der eingesetzten Feuerwehren, unter anderem die UG-ÖEL und der Schlauchwagenzug Bad Kötzting, war es der zweite Großbrand innerhalb von 24 Stunden. Am gestrigen Sonntagmorgen waren sie schon in Miltach im Einsatz.

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