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Bilanz

Einsatz in Zeiten steigender Ansprüche

Wallinger kritisiert bei FFW Döfering Verhalten einiger Bürger.

Die Führungsriege der FFW Döfering blickte auf ein einsatzreiches Jahr zurück. Foto: wdr
Die Führungsriege der FFW Döfering blickte auf ein einsatzreiches Jahr zurück. Foto: wdr

Schönthal.Vorstand Armin Zimmermann konnte im Gasthaus Windmaißer wieder in einen gut gefüllten Saal blicken. In einer Powerpointpräsentation wurde Rückschau auf ein erfolgreiches Vereinsjahr gehalten. Kommandant Thomas Preißer konnte auf ein aktives Jahr zurückblicken. Glücklicherweise war es 2017 etwas ruhiger an Einsätzen. Dennoch mussten sechs Brand- , zehn THL- Einsätze und zwei sonstige durchgeführt werden. Unter den Einsätzen waren der große Scheunenbrand in Flischberg, aber auch die tragischen Verkehrsunfälle bei Ast und Kritzenast sowie im Januar auf der B22 Nähe Grafenkirchen. Insgesamt brachten es die Kameraden auf 350 Einsatzstunden.

Auch der 2. Jugendwart der FFW Manfred Müller konnte von einem bewegten Jahr berichten. So sind aktuell 25 Jugendliche Mitglied in der Jugendfeuerwehr.

Im April nahm man zusammen mit der KLJB im Döferinger Pfarrheim an einem Vortrag über Drogen teil. Im Rahmen einer Neuaufnahme wurde nach einer kleinen Gerätekunde zum Abschluss gegrillt. Im Juli stand dann die Jugendleistungsspange auf dem Programm und im August beteiligte man sich stark am Fest der FFW Sinzendorf. Im Oktober stand dann noch die Jugendflamme auf dem Programm. Schüler am Joseph v. Fraunhofer Gymnasium können seit einiger Zeit in einen Seminarfach die Truppmannausbildung absolvieren. Davon haben bisher zwei Schüler Gebrauch gemacht. Nachdem der Jugendwart Armin Zimmermann auf den Vorstandsposten wechselte, war die Stelle des ersten Jugenwarts im vergangenen Jahr unbesetzt. Um den 2. Jugendwart zu unterstützen, brachte sich Karl Danzer daher gerne ein.

Dann folgten die Grußworte der Ehrengäste mit Kreisbrandmeister Christan Bauer und Kreisbrandinspektor Norbert Auerbeck. Beide bescheinigten der FFW Döfering eine hervorragende Ausbildung und Einsatzbereitschaft.

Bürgermeister Ludwig Wallinger sah eine Kostenbeteiligung der einzelnen Feuerwehren zwar als wünschenswert an, könne aber von Seiten der Gemeinde nicht eingefordert werden. Wenn die Gemeinde Kosten jedoch übernimmt, dann tut sie das gerne. Im Gegenzug werde aber auch erwartet, dass Aus- und Weiterbildung betrieben werden, denn das ist der Schüssel für eine schlagkräftige Wehr. Ludwig Wallinger bedauerte schließlich, dass viele erwarten, dass die Feuerwehr zu Hilfe komme. Im Nachhinein versuchen manche, den ehrenamtlichen Helfern aus vermeintlichen Fehlern einen Strick zu drehen. (wdr)

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