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Aufruf

Einsatzkräfte: „Bleibt‘s dahoam!“

Wer zuhause bleibt, hält den Rettungskräften den Rücken frei. Darauf wiesen Polizei, Feuerwehr und BRK in Waldmünchen hin.

Die Einsatzkräfte appellieren an die Bürger, dass diese sich an die Ausgangsbeschränkungen halten sollten. Foto: Benni Schlegl
Die Einsatzkräfte appellieren an die Bürger, dass diese sich an die Ausgangsbeschränkungen halten sollten. Foto: Benni Schlegl

Waldmünchen.Kurzfristig haben sich am Sonntag, 22. März, Polizei, Feuerwehr und Vertreter der Rettungsdienste in Waldmünchen getroffen, um noch einmal explizit auf die derzeitige Situation hinzuweisen.

„Bleibt’s einfach daheim“, so der einstimmige Appell an die gesamte Bevölkerung. Freitagnacht sind die umfangreichen Ausgangsbeschränkungen in Kraft getreten. Sie sollen mindestens zwei Wochen gültig bleiben. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst sind hiervon natürlich ausgenommen und sorgen in diesen Tagen dafür, dass die „systemkritische Infrastruktur“ aufrechterhalten wird.

Bisher ist alles ruhig

Der Leiter der Polizeistation Waldmünchen, Polizeihauptkommissar Christian Pongratz, konnte eine erste positive Bilanz ziehen: „Bislang halten sich alle an die Ausgangsbeschränkungen, es gab keine nennenswerten Vorkommnisse.“ Er appellierte dafür, sich auch in den kommenden Tage an die Verfügungen zu halten.

Einblicke

Blutspenden in Zeiten von Corona

Vorsicht, aber keine Sorgen: 105 Menschen wollten in Waldmünchen in schweren Zeiten helfen. Das ist „gefahrlos möglich“.

Gleichzeitig betonte er, dass die Polizei derzeit zwei wichtige Aufgaben habe: Zum einen würden die Auflagen nach dem Infektionsschutzgesetz konsequent umgesetzt und auch kontrolliert. Zum anderen müsse die Einsatzbereitschaft der Polizeikräfte durch geeignete Maßnahmen sichergestellt werden.

Ausbildungsbetrieb steht still

Ähnlich sah dies KBI Norbert Auerbeck, weil auch bei den Freiwilligen Feuerwehren bestimmte Maßnahmen und Vorgaben zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft umgesetzt würden. Alle Übungen und Ausbildungen würden bei den Feuerwehren bis auf weiteres ausgesetzt.

Von Seiten des Rettungsdienstes waren BRK-Wachleiter Walter Urban und Malteser-Wachleiter Markus Wolkner mit Nino Wolkner gekommen, um den Aufruf an die Bevölkerung zu unterstützen. Bis zum 3. April sei noch viel Zeit. Und niemand könne wissen, ob die Maßnahmen nicht sogar noch verlängert würden. (wbs)

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