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Ehrungen

Eintracht feierte das 40-Jährige

Beim Jubiläumsfest blickte der Sinzendorfer Verein auf vier Jahrzehnte Erfolgsstory mit zahlreichen Aktivitäten zurück.
Von Arnold Fleischmann

  • Bei der Jubiläumsfeier wurden den Mitgliedern auch kulinarische Leckerbissen geboten. Foto: Arnold Fleischmann
  • Die geehrten Vorstandsmitglieder erhielten Geschenke. Foto: Fleischmann

Waldmünchen.Am 21. Juni 1978 unterlag die deutsche Fußballnationalmannschaft als amtierender Weltmeister der österreichischen Nationalmannschaft in Córdoba mit 2:3. Diesen historischen Sieg über ein deutsches Nationalteam hatte die Alpenrepublik vor allem einem Mann zu verdanken: Hans Krankl. „I werd narrisch“, brüllte Sportreporter Edi Finger beim dritten Tor von Hans Krankl ins Mikrofon. Am 7. April 1978 fand im Sportheim in Sinzendorf die Gründerversammlung des Sportvereins „Eintracht Sinzendorf e. V.“ statt. 33 Gründungsmitglieder unterschrieben dabei die erste Satzung. Am 12. April 1978 erfolgte dann der Eintrag ins Vereinsregister und am 24. April die Anerkennung der Gemeinnützigkeit. „I werd narrisch“, hätten die Gründungsmitglieder damals ausrufen können, wenn sie gewusst hätten, dass sich daraus eine dörfliche Erfolgsgeschichte entwickelte. Zu verdanken hatten die Sinzendorfer dies vor allem Josef Brückl. Diese mittlerweile mehr als 40-jährige Erfolgsstory mit sportlichen Aktivitäten und Erfolgen sowie das damit verbundene Interesse am Verein war der Anlass, zu dem die Vorstandschaft der „Eintracht“ die Mitglieder zu einer Jubiläumsfeier eingeladen hatte.

Ziel war Förderung des Sports

Der amtierende Vorstand der Eintracht, Alexander Schneider, ging auf den Werdegang des Vereins ein. Das Ziel war damals die Förderung des Sports und des Gesellschaftslebens sowie aufgrund der Eingemeindung die Rettung des Sportplatzes in Sinzendorf. Nach diesen speziellen Erläuterungen ging Schneider kurz auf den aktuellen Stand der Eintracht Sinzendorf ein. Hier zeigte er deutlich auf, dass der Verein sehr aktiv sei, viel selbst organisiere, aber auch an etlichen diversen Veranstaltungen teilnehme.

Im Vorjahr wurde mit der Renovierung des Sportheims begonnen. Finanziell wurde von der Stadt Waldmünchen ein nicht unerhebliches Budget zur Verfügung gestellt, wobei die Arbeitsleistung von den Vereinen SV Eintracht Sinzendorf und FFW Sinzendorf zu erbringen ist. Dacherneuerung, Fensteraustausch und Eingangsvorbau sind bereits erledigt, 2019 sollen der Innenausbau mit Bodenaustausch, Fußboden, Schallschutzdecke, Thekenbereich, Internetzugang, Bestuhlung und Sitzauflagen sowie Tische folgen. Auch die sportlichen Aktivitäten lassen sich sehen: Tagesskifahrten, Schneeschuhwandern, Wanderungen, Eisstockschießen am Naturweiher in Wirnetshof und an der Eisstockbahn in Sinzendorf. Dazu kommen das wöchentliche Line-Dance-Training der Damen, Radfahrten der Damen und Herren im Sommer und das Fußballtraining mit den Sportfreunden Hohenstein.

Gesellschaftlich aktiv

Auch im gesellschaftlichen Bereich präsentierte sich die „Eintracht Sinzendorf“ hervorragend in der Öffentlichkeit. Des Weiteren nahmen die Mitglieder an einer immensen Anzahl von über 27 Gesellschaftsaktionen teil und organisierten auch etliche selbst.

Hier wies Schneider darauf hin, dass bei den meisten Veranstaltungen im Verein bereits die jüngere Generation immer schon mit dabei war und diese teilweise auch das Vereinsleben mitgestalte. Weiterhin freue er sich, so der Vorsitzende, dass auch die „Älteren“ dem Verein die Stange halten, dabei dem Verein treu bleiben und sich überaus aktiv in den Verein einbringen. Denn, wie er den Mitgliedern löblich weitergab, sei der Erfolg eines Vereins einzig vom Einsatz aller Mitglieder abhängig. Und dass alle die letzten Jahre an einem Strang ziehen, könne man deutlich sehen.

Ehrungen

  • Geehrte:

    Christine Wagner (fünf Jahre 2. Vorsitzende), Claudia Stangl (30 Jahre Leiterin Damenabteilung), Max Wutz (15 Jahre Wanderwart), Johann Ederer (35 Jahre in der Vorstandschaft) (wfl)

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