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Ehrenamt

Eismannsberger rückten 59 Mal aus

Die „Bergler“ Feuerwehr traf sich zur Jahresversammlung. Andreas Raab bleibt ein letztes Jahr Vorsitzender.
Von Rosi Stelzl

Die geehrten langjährigen Mitglieder der FFW Eismannsberg mit den Vorstandsmitgliedern  Foto: Rosi Stelzl
Die geehrten langjährigen Mitglieder der FFW Eismannsberg mit den Vorstandsmitgliedern Foto: Rosi Stelzl

Miltach.Im Gasthaus Wieser traf sich am Sonntagnachmittag die FFW Eismannsberg zur Jahreshauptversammlung, zu der erster Vorsitzender Andreas Raab 40 Mitglieder, darunter die stark vertretene und engagierte Jugendwehr sowie Bürgermeister Johann Aumeier und Abordnungen der Nachbarwehren Oberndorf und Miltach, begrüßen konnte. „Ich bin seit nunmehr neun Jahren Vorstand der Bergler Feuerwehr und gehe ab morgen in mein zehntes und letztes Jahr als erster Vorsitzender“, leitete Andreas Raab seinen Bericht ein. „Wir werden im nächsten Jahr Neuwahlen durchführen und eine neue passive Führung wählen.“

In diesem Jahr habe die Wehr insgesamt 127, also jeden dritten Tag, aktiv oder passiv Termine besucht „Ich bedanke mich ganz herzlich bei unseren neuen Kommandanten Alexander Kerner und Simon Kolmer, denn die Zusammenarbeit funktioniert einwandfrei“, so Raab. Zwei Mitgliedern mit Schlauchspiralen wurde zur Hochzeit gratuliert: Verwaltungsrat Tobias Hofmann und seiner Maria sowie der Patenbraut beim Oberndorfer FFW-Fest Eva Franz und ihrem Marco.

Der Vorsitzende erinnerte an zahlreiche Veranstaltungen des vergangenen Jahres, unter anderem an die Christbaumversteigerung, die KBM-Versammlung in Zandt, die KBR-Versammlung in Blaibach, das 40-jährige Priesterjubiläum und die Fronleichnamsprozession in Miltach, das Sonnwendfeuer der FFW-Jugend in Anzenberg, das Jahrtagsamt an der Kapelle in Anzenberg mit anschließendem Gartenfest, die Segnung des neuen Gerätehauses der FFW Zandt und den Martiniritt in Miltach. Zum Ausblick auf 2020 gab Vorsitzender Raab bekannt, dass noch keine Einladungen vorlägen.

Fünfmal brannte es

Erster Kommandant Alexander Kerner blickte im Anschluss zurück auf ein ereignisreiches Jahr, mit insgesamt 59 Einsätzen, unter ihnen die fünf Brände: einer in einem Carport in Miltach, einer in einer Scheune in Altrandsberg, zwei in Viechtafell und ein Brand beim Friedhof in Miltach. Die Feuerwehr rückte zu 50 technischen Hilfeleistungen aus und war bei zwei Verkehrsunfällen im Einsatz. In Eismannsberg gab es einen Unfall mit drei Verletzten, an der B 85 bei Allmannsdorf einen Unfall mit einem Toten.

Die Frühjahrsübung fand in Höhenried statt, Brandobjekt war die Scheune mit angrenzender Biogasanlage von Ludwig Heigl. „Es waren alle zwölf Wehren des KBM-Bereiches Miltach, die FFW Kötzting mit der Schlauchwagengruppe und dem Schlauchwagen aus Chamerau, anwesend, die Wehren Moosbach, Ruhmannsdorf, Prackenbach und UGOEL Arrach mit etwa 200 Einsatzkräften.“ Die Herbstübung wurde in Miltach durchgeführt, Brandobjekt war das landwirtschaftliche Anwesen Zankl. Außerdem fanden zehn interne Übungen mit der aktiven Mannschaft statt. Ein Gruppenführerlehrgang, ein Kommandantenlehrgang und Schulungen wurden besucht. Neu aufgenommen wurde Jessica Schertel in die Jugendwehr. Zur Vorausschau gab Kerner bekannt, dass im Frühjahr und Herbst wieder Übungen abgehalten sowie Leistungsabzeichen abgelegt werden und die Themen Digitalfunk und Bewegungsfahrten behandelt werden.

Jugend war viel unterwegs

Schriftführer Daniel Heigl gab bekannt, dass der Feuerwehr Eismannsberg 161 Mitglieder, darunter 39 aktive und 95 passive, angehören, sowie 13 Jugendliche, fünf Beitragsfreie und neun Ehrenmitglieder. In seiner Eigenschaft als Kassier berichtete Heigl anschließend detailliert über Einnahmen und Ausgaben. Als Prüfer bestätigten Ingo Lorenz und Friedrich Pinzinger junior, dass alles seine Richtigkeit habe.

Jugendwartin Claudia Wanninger informierte, dass mit Jessica Schertel ein neues Mitglied aufgenommen wurde. So gehören derzeit zehn Jungs und drei Mädchen der Jugend-FFW an. Es gab unter anderem eine Weihnachtsfeier, einen Besuch am Weihnachtsmarkt am Waldwipfelweg, Müllsammeln, Wahlen der Jugendsprecher, allgemeine Übungen, ein Sonnwendfeuer, Leistungsabzeichen und gemeinsam mit den Gruppen Miltach und Oberndorf wurde die Deutsche Jugendleistungsspange abgelegt, ebenso die Jugendflamme in den Stufen I und II.

Bürgermeister Johann Aumeier bedankte sich bei der FFW Eismannsberg, bei der in Oberndorf und in Miltach. „Danke für eure Arbeit, ihr seid Leute, auf die man sich verlassen kann“, sagte Aumeier. Er bedankte sich zudem, vor allem bei der Jugend, für die Teilnahme an der Aktion „Rama dama“.

fünf Ehrungen und ein neues Mitglied

  • Mitgliedschaft:

    Für langjährige Mitgliedschaft wurden Albert Heigl (70 Jahre), Friedrich Pinzinger sen. (60 Jahre), Theo Lorenz (50 Jahre), Ludwig Wanninger (40 Jahre) und Margitta Lorenz (25 Jahre), die beim Fest der FFW Oberndorf 2004 als Festbraut mitgewirkt hatte, geehrt.

  • Neumitglied:

    Mit Handschlag und unter viel Beifall wurde Jessica Schertel als neues Mitglied in die Jugendwehr aufgenommen.

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