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Glauben

Emmausgang um Chamerau

Pfarreiengemeinschaft war unterwegs zu Andacht und Gesang an drei Stationen, Ostereiersuchen und Osterbrotzeit.

Mit Kind und Kegel machten sich die Emmausgänger der Pfarreiengemeinschaft auf den Weg rund um Chamerau. Foto: CHE
Mit Kind und Kegel machten sich die Emmausgänger der Pfarreiengemeinschaft auf den Weg rund um Chamerau. Foto: CHE

Chamerau.Die erste Station des Kreuzweges am Kalvarienberg war dieses Jahr am Ostermontag Ziel für die Pfarreiengemeinschaft bei ihrem Emmausgang.

Die „Emmausgänger“, ob jung oder alt, trafen sich zum gemeinsamen Abmarsch auf den gut vier Kilometer langen Weg in Chamerau vor der Pfarrkirche Peter und Paul wo Pfarrer Kilian Limbrunner alle herzlich begrüßte. Wie die Jünger im Evangelium so machten sich auch die Gläubigen der Pfarreiengemeinschaft bei bestem Frühlingswetter auf den Weg rund um Chamerau. Der Wettergott meinte es gut und so durfte man einen angenehmen Nachmittag in freier Natur verbringen. Auf dem gesamten gut vier Kilometer langen Weg hatte der Osterhase für die beteiligten Kinder Ostereier versteckt, die die Kleinen mit Freuden suchten und fanden. Der Weg führte zunächst über die Kindergartenstraße in Richtung Kläranlage und dann entlang an der Kreisstraße bis nach Willmering zum Gedenkstein, hier hielt man für eine Andacht inne.

Der nächste Halt war die Kermer Kapelle an der Bundesstraße wo die Emmausgeher bei der Ankunft bereits mit Glockengeläut begrüßt wurden. Dort hielt die über 30-köpfige Gemeinschaft an der Kermer-Kapelle eine kleine Andacht. Mit Gebeten und Liedern erinnerte man sich der Geschichte zweier Jünger, die sich drei Tage nach Jesu Kreuzigung von Jerusalem aus auf den Weg in das benachbarte Örtchen Emmaus machen. Beide sind niedergeschlagen und hoffnungslos, denn Jesus – ihr Meister – wurde hingerichtet und sein Leichnam offenbar gestohlen, denn das Grab, das sie besucht hatten, war leer gewesen. Über all das unterhalten sich die beiden Jünger, als sich ihnen unterwegs ein unbekannter Wanderer anschließt. Erst bei einer Rast - als er am Abend das Brot mit ihnen teilt – erkennen die Jünger, dass es sich bei dem Fremden um Jesus handelt. Denn er teilt das Brot genau so, wie er es bei ihrem letzten Abendmahl vor der Kreuzigung getan hatte.

Nach dem Gebet und dem Gesang wurden die Gläubigen mit Glockengeläut wieder verabschiedet, bevor es weiter entlang des Gewerbegebietes zum Lambergweg Richtung Kalvarienberg ging. An der ersten Station des Kalvarienberg - Kreuzweges hielt man nochmals inne zu einem Gebet und Gesang, ehe man sich zum gemeinsamen Ziel dem nahen Landhotel Schwalbenhof begab. Hier ließ man den Emmausgang bei Kaffee, Kuchen und Brotzeiten ausklingen. (che)

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