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Kommune

Endspurt auf der Großbaustelle

Eine der größten Baumaßnahmen, die Umgestaltung der ehemaligen Schule in ein Bürgerhaus, geht dem Ende entgegen.

Christian Simeth (links) erläuterte den Baufortschritt im neuen Bürgerhaus.  Foto: Mühlbauer
Christian Simeth (links) erläuterte den Baufortschritt im neuen Bürgerhaus. Foto: Mühlbauer

Pösing.Den Baufortschritt auf der größten Baustelle, die die kleine Gemeinde Pösing jemals erlebt hat, schauten sich die Gemeinderäte an. Dazu konnte Bürgermeister Edmund Roider auch Christian Simeth vom Ingenieurbüro Altmann begrüßen.

In einem Rundgang wurde der Bausachstand erläutert. In der Mehrzweckhalle sind zwischenzeitlich alle energetischen Sanierungsmaßnahmen abgeschlossen, so dass der Sportbetrieb wieder im Normalbetrieb laufen kann. Lediglich die neue Beschallungsanlage lässt noch auf sich warten. Diese wird aber bis Weihnachten in Betrieb gehen können. Auch sind die Arbeiten im Foyer und im Umkleidetrakt komplett abgeschlossen. Die neue Heizungsanlage mit Nahwärmeanschluss für das „Lehrerwohnhaus“, Feuerwehrhaus und Kindergarten läuft bestens. Bei den Heiztemperaturen in der Mehrzweckhalle werden noch Feinjustierungen vorgenommen. Im alten Schulgebäude werden die restlichen Arbeiten noch einige Wochen in Anspruch nehmen. Derzeit werden die neuen Fußböden verlegt, parallel dazu werden die Malerarbeiten noch in den nächsten Wochen zum Abschluss gebracht. Die komplette Elektroinstallation mit Beschallungsanlagen in den Mehrzweckräumen wird ebenfalls abgeschlossen werden können.

Der Auftrag für die mobile Trennwand für die Mehrzweckräume wurde an die Firma Schreinerei Simmeth aus Neubäu zum Angebotspreis von circa 12 000 Euro vergeben. Diese soll im zeitigen neuen Jahr 2020 eingebaut werden. Als Deadline für die endgültige Fertigstellung der Räume im alten Schulgebäude hat Bürgermeister Roider Ende Februar 2020 vorgegeben. Zu diesem Zeitpunkt müssen alle Arbeiten abgeschlossen sein, weil die Räumlichkeiten erstmals offiziell genutzt werden. Es ist vorgesehen, dass hier die Briefwahlauszählung für die Kommunalwahlen am 15. März erfolgt. Christian Simeth zeigte sich zuversichtlich, dass dieser Termin auf jeden Fall gehalten werden kann.

Als einzigen Wermutstropfen musste sich der Gemeinderat eingestehen, dass der Planungs- und Ausführungsstand bezüglich der Außenanlagen nicht den ursprünglichen Wünschen entspricht. Da die erste im Rahmen der „einfachen Dorferneuerung“ vorgestellte Planung den Räten zu teuer war, hat man das beauftragte Planungsbüro Altmann/Robl beauftragt, eine abgespeckte Variante der Außenanlagengestaltung vorzulegen. Dies wird noch im Dezember geschehen, um darüber abzustimmen. Mit der Umsetzung der Maßnahme kann deshalb wohl frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2020 begonnen werden. Deshalb gilt es, wenn möglich, notfalls ein Provisorium für den Zugang des Bürgerhauses zur Überbrückung zu schaffen.

Wie Bürgermeister Roider r ausführte, wird es in den Wintermonaten auch ein Treffen mit den betroffenen Vereinsvorständen geben, um über die Ausstattung von Küchenzeile, Theke und Raumausstattung zu beraten. Auch wird man sich über eine finanzielle Beteiligung einigen müssen. (rtn)

Aus der Gemeinde

  • Wahlen:

    Als Gemeindewahlleiter wurde zweiter Bürgermeister Klaus Kores bestimmt, die Stellvertretung übernimmt Marianne Pusl. Es wird zudem nur noch ein Wahllokal geben, das sich in der Mehrzweckhalle befinden wird.

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