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Geburtstag

Er feierte den 92.

Rudi Hofmann ist mit Pfarrei und Gemeinde eng verbunden – und sehr beliebt.
von Maria Schönberger

Der Jubilar Rudi Hofmann mit seiner Ehefrau Maria und Bürgermeister Daniel Paul Foto: Maria Schönberger
Der Jubilar Rudi Hofmann mit seiner Ehefrau Maria und Bürgermeister Daniel Paul Foto: Maria Schönberger

Weiding.Er erfreut sich nach wie vor geistiger Frische und hat sich ein großes Ziel gesetzt: den 100. Geburtstag. Vor wenigen Tagen feierte Rudi Hofmann bereits seinen 92. Auch wenn er schon fast 30 Jahre sein Rentnerdasein genießt, ist und bleibt er dennoch der unvergessene Postbote in Weiding, denn kennen und schätzen tut ihn in der Chambtal-Gemeinde nahezu ein jeder.

Neben den unzähligen Vereinen, bei denen er aktiv war und bis heute Förderer ist, ist er auch eng mit der Pfarrei Dalking, Marienkirche Weiding und der Expositurgemeinde Walting verbunden. Zum Geburtstagsfest in den eigenen vier Wänden freute er sich über den Besuch all seiner Lieben.

Der Bürgermeister gratulierte

Auch Bürgermeister Daniel Paul schaute in der Bahnhofstraße vorbei, um dem Jubilar die herzlichsten Glück- und Segenswünsche zu überbringen. Es wurde ein unterhaltsamer und kurzweiliger Nachmittag und Abend mit vielen Geschichten aus längst vergangener Zeit. Auch die Verbindung zu Walting, wo Hofmann einst die – in Anlehnung an das Bergdorf – „Hochschule“ besuchte, hob er ebenfalls wieder schmunzelnd hervor. Unvergessen bis heute sind auch seine vielen Schnitzwerke, die er in den letzten Jahrzehnten geschaffen hat.

Der Jubilar erblickte am 18. November 1927 in Weiding das Licht der Welt, verbrachte seine Kindheit mit einem Bruder und einer Schwester auf dem elterlichen Hof unweit des Bahnhofs Weiding und besuchte die Volksschule in Walting. In der dortigen neubarocken Kirche durfte er auch erstmals an den Tisch des Herrn treten.

Er ist gelernter Wagner

Nach der Schulzeit begann er eine Lehre als „Wagner“ bei der Firma Dischner in Weiding. Den Krieg musste er nur kurze Zeit erleben, er durfte bald nach Kriegsende wieder nach Hause und ging wieder seinem einst erlernten Beruf nach. Ab 1965 schließlich fungierte er als Postbote in Weiding.

Nach seinem Eintritt ins Rentenalter ging er viele Jahre seiner neuen Leidenschaft, dem Schnitzerhandwerk nach. Mit seinen Werken hat Hofmann bis heute vielen eine große Freude gemacht. Dass der 92-Jährige auch beim Kirchenbau 1959 aktiv mit dabei war, hob vor wenigen Wochen auch Abt Thomas aus Weltenburg hervor, als er Weiding zum 60. Kirchenjubiläum besuchte.

Zudem hatte der Jubilar 20 Jahre die Gemeindekasse geführt und verwaltet. Seine Frau Maria Engl aus Weiding heiratete er am 30. Juli 1959 standesamtlich unter Bürgermeister Karl Holmeier senior. Kirchlich wurde das Paar von Stadtpfarrer Johann Kolbeck in Furth im Wald getraut. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor, die beiden Töchter Maria und Regina. Heute komplettieren die vier Enkelkinder Hans, Martin, Verena und Jürgen die große Familie, die ihre Großeltern und ihren 92-Jährigen Vater und Opa ins Herz geschlossen haben. (fsc)

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