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Wahlkampf

Er will Gemeindechef bleiben

Bürgermeister Hans Eichstetter und die Liste CSU/Freie Wählergemeinschaft wollen weiter „für die Bürger arbeiten“.
von Hans Schmelber

Die Gemeinderatskandidaten der CSU Willmering mit dem geehrten Martin Rohse (sitzend), MdB Karl Holmeier (vorne l.) und und Bürgermeister Hans Eichstetter (vorne 2. v .r.) Foto: Hans Schmelber
Die Gemeinderatskandidaten der CSU Willmering mit dem geehrten Martin Rohse (sitzend), MdB Karl Holmeier (vorne l.) und und Bürgermeister Hans Eichstetter (vorne 2. v .r.) Foto: Hans Schmelber

Willmering.Zu einer gut besuchten Wahlkampf-Auftaktveranstaltung hatte der Ortsverband der CSU Willmering ins Gasthaus Wagner eingeladen. Ortsvorsitzender Hans Eichstetter, auch Bürgermeister der Gemeinde, versicherte bei der Begrüßung, dass er gerne wieder Bürgermeister der Gemeinde werden wolle.

Eichstetter stellte sich kurz vor und betonte, dass ihm die Arbeit als Bürgermeister viel Spaß mache, zumal er für dieses Amt mittlerweile auch viel Erfahrung mitbringe, war er doch schon von 2002 bis 2014 3. Bürgermeister und ab 2014 1. Bürgermeister. Und so ganz nebenbei sei er auch noch Präsident der SpVgg WiWa, eines der größten Sportvereine im Landkreis.

„Die Arbeit in unserer Kommune macht mir viel Spaß, und wir haben in Willmering schon viele und auch große Projekte auf den Weg gebracht“, sagte er. Erst vor kurzem hat das Wohn- und Gesundheitszentrum (WuGZ) eröffnet, eine Einrichtung, wie sie nur wenige Gemeinden hätten. „Wir haben einen Arzt für Allgemeinmedizin am Ort, Zahnärzte, eine Physio-Praxis, und im neuen WuGZ gibt es auch jeweils eine Praxis für einen Podologen, einen Heilpraktiker und einen Osteopathen“, zählte Eichstetter auf.

„Trotz der Erschließung unseres neuen Baugebietes Am Mühlweiher und des Ausbaus von Gemeindestraßen haben wir nur noch eine Pro-Kopf-Verschuldung von 590 Euro, und wir bauen unsere Schulden auch in diesem Jahr weiter ab“, führt er weiter aus. Die Infrastruktur sei sehr gut, auch der Breitbandausbau sei fast abgeschlossen. „Es ist uns auch gelungen, mit einem neuen Pausenhof, einem neuen Rathausvorplatz mit vielen neu angelegten Parkplätzen im Bereich von Schule, Sporthalle und Kirche die Dorferneuerung abzuschließen“, so der Bürgermeister. Auch die Kläranlage sei nach der Sanierung wieder in einem Top-Zustand. „Wir haben einen Arbeitskreis Biodiversität gegründet und tragen so zum Artenschutz bei, so der Redner.

Fast alle Beschlüsse einstimmig

„Wir von der CSU und der Freien Wählergemeinschaft machen einen fairen Wahlkampf“, versicherte Eichstetter. „Wir haben auch im Gemeinderat die letzten sechs Jahre gut zusammengearbeitet und fast alle Beschlüsse einstimmig getroffen. Die CSU und die Freie Wählergemeinschaft und speziell auch ich arbeiten nicht für uns, sondern für die Bürgerinnen und für die Bürger in unserer Gemeinde“, sagte er.

Für die Zukunft liege ihm vor allem der Erhalt der Selbstständigkeit im Zuge der kommunalen Selbstverwaltung am Herzen. Eichstetter erklärte, er wolle auch weiter die gute Verbindung zu den Nachbargemeinden ausbauen. Willmering solle eine lebenswerte, bürgernahe und bürgerorientierte Gemeinde bleiben, in der die Bürgerinnen und Bürger mitarbeiten und sich in bestimmten Angelegenheiten auch einbringen können. Auch der Ausbau der Gasversorgung werde weitergeführt. „Unsere Verwaltung soll ein Dienstleister bleiben“, so Eichstetter.

Ehrung

  • Engagement:

    Völlig überrascht zeigte sich Gemeinderat Martin Rohse, als er für seine umfassenden Tätigkeiten für den CSU-Ortsverband gelobt und geehrt wurde.

  • Laudatio:

    „Er fungiert als Einladungsschreiber, er hat unsere Homepage erstellt und betreut sie, er sorgt für unsere Präsentation sowohl bei facebook als auch bei Instagram. Dafür zollen wir ihm unseren größten Respekt“, versicherte Bürgermeister Hans Eichstetter, bedankte sich und hatte als Präsent eine Flasche Wein und Zigarren für den Geehrten bereit. (fsh)

Die Stärkung des Kindergartens und der Kita sowie der Erhalt des Schulstandorts Willmering und die schrittweise Renovierung der Kinderspielplätze seien weitere Ziele. Eichstetter sagte, er wolle auch die Nachhaltigkeit und die Artenvielfalt fördern und den Schuldenabbau vorantreiben, ohne die positive Weiterentwicklung der Gemeine zu gefährden. Das Wohl der Jugend und der Senioren bleibe ein Schwerpunkt – und damit die soziale Balance und der gute Zusammenhalt zwischen den Generationen. Ein maßvoller Umgang mit neuen Gewerbegebieten sei ebenso Ziel. Wir wollen keine Industrie. „Willmering soll eine Wohn- und Siedlungsgemeinde mit gewerblichem Einschlag bleiben“, so der Redner.

„Unsere Liste ist stark“

Und weiter: „Unsere Liste ist stark, und wir haben neben unseren fünf Gemeinderäten junge Kandidaten und auch einen hohen Frauenanteil in unseren Reihen. Wir werden mit unserer Liste „Christlich-Soziale Union (CSU) – Freie Wählergemeinschaft wieder den Bürgermeister und einige Gemeinderätinnen oder Gemeinderäte stellen“, ist sich Eichstetter sicher.

MdB Karl Holmeier lobte das Engagement des Bürgermeisters und versicherte, dass Willmering eine sehr gut aufgestellte Kommune sei. Holmeier gab einen kurzen Einblick in seine Arbeit in Berlin, und ein spezielles Thema an diesem Abend war die Förderung bei Heizungsumstellung oder -neubau. Der Abgeordnete sprach auch über den Breitbandausbau, der jetzt im Landkreis Cham neu in Angriff genommen werde und sicherte der Gemeinde Willmering auch weiter seine Unterstützung zu. Nach der persönlichen Vorstellung der Kandidaten/innen gab es eine Ehrung (siehe Info).

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