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LBV-Zentrum

Erde muss geschützt werden

Zahlreiche Besucher kamen zum Mühlenfest. Nach dem Mittagessen begann ein spannendes Nachmittagsprogramm.
Von Peter Hartl

  • Pfarrer Joseph Kata zelebrierte den Feldgottesdienst. Fotos: Peter Hartl
  • Günther Haslbeck unterstützte beim Aquarellmalen
  • Das Fahren mit dem Floß machte viel Spaß

Arnschwang.Die LBV-Kreisgruppe Cham feierte am Sonntag im LBV-Zentrum Mensch und Natur in Nößwartling ihr traditionelles Mühlenfest mit Gottesdienst im Freien und mit gewohnt abwechslungsreichem, spannendem Naturprogramm. Leider wurde das Nachmittagsprogramm für die Kinder immer wieder durch heftige Regenschauer unterbrochen. Im Saal erwartete die Besucher die Kunstausstellung mit figürlicher Malerei der tschechischen Künstlerin Alena Anderlova.

Das Mühlenfest begann wie gewohnt um 10 Uhr mit einem musikalisch von den Pfarrspatzen Arnschwang umrahmten Feldgottesdienst. Pfarrer Joseph Kata stellte die Schöpfung in den Mittelpunkt. „Wenn der letzte Baum gerodet und der letzte Fisch gefangen ist, würde man merken, dass man Geld nicht essen kann.“ Diese indianische Weisheit mache bewusst, dass Geld viel höher eingeschätzt werde als die Natur, so Pfarrer Kata bei seinen einleitenden Worten.

In seiner Predigt verdeutlichte Pfarrer Kata, mit welchen Problemen, wie z.B. Dürre oder weiteren Naturkatastrophen, Menschen in anderen Ländern zu kämpfen hätten. Leben von Menschen und Tieren werde vernichtet, Wetterextreme seien Zeichen für den durch die Menschen verursachten Klimawandel. Die Schöpfung Gottes sei in Gefahr. Man dürfe nicht so weitermachen wie bisher, müsse verantwortungsvoll mit der Erde umgehen, um sie zu schützen. Jeder könne mit kleinen Dingen etwas dazu beitragen.

Zum Mittagessen spielte wie alle Jahre die Weißenregener Blasmusik zünftig bayerisch auf.

Nach dem Mittagessen begann für Groß und Klein ein abwechslungsreiches und spannendes Nachmittagsprogramm. Kinder der Schule Arnschwang unterhielten die Besucher zu Beginn mit einem bunten Liederreigen. Im Vorgarten unterstützte Günter Haslbeck, Leiter des Aquarelltreffs Cham, in der Malwerkstatt „Insektensommer“ die Kinder beim Erstellen ihres eigenen Werkes. Wie alle Jahre erwarteten auch die Arnschwanger Imker im Glasanbau mit ihrem Infostand rund um die Honigbiene alle Bienenfreunde. Hier fanden alle Fragen rund ums Bienenvolk eine kompetente Antwort und wer gerne zuschauen wollte, wie der Honig aus den Waben gelangt, war zum Honigschleudern eingeladen.

Im großen Saal lud eine Ausstellung der tschechischen Künstlerin Alena Anderlova alle Kunstinteressierten zur Betrachtung der Werke ein. Rund um das Kinderprogramm „Insektensommer“ waren auf dem LBV – Gelände Stationen aufgebaut. Zu Beginn holte sich jeder Starter gegen ein geringes Entgelt im LBV-Laden oder an der „Tankstelle“ auf der Inselwiese einen Stempel mit Laufkarte. Und schon konnte es losgehen mit dem Basteln und Spielen. Für die „Kleinsten“ war der Wasserspielplatz wieder eingerichtet und lud zum Staudämme bauen, Kanäle anlegen und matschen ein. Auch die in den letzten Jahren so beliebte Schatzgräberstelle war wieder aufgebaut und wartete auf fleißige Schatzgräber. (fgr)

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