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Verein

Erfolgreiches Jahr der Heber

Die Abteilung des TB 03 Roding schreibt seit Jahren eine Erfolgsgeschichte. Bei der Versammlung wurde auf 2019 zurückgeblickt.

  • JHV

Roding.Abteilungsleiter Matthias Hecht berichtete bei der Jahresversammlung der Gewichtheber im Gasthaus Hecht in Mitterdorf von einem aktiven Jahr mit viel Arbeit, aber auch vielen Erfolgen berichten. „Ein guter Gemeinschaftsgeist und ein faires sportliches Miteinander haben die Arbeit in der Abteilung geprägt. 39 Heber waren aktiv und haben an Wettkämpfen teilgenommen“, sagte Hecht.

In der vergangenen Saison qualifizierten sich die TB-Heber unter den 34 besten deutschen Heberstaffeln mit Rang sechs für die neue eingleisige Bundesliga. Zum Abschluss einer hervorragenden Runde knackte das Team in Obrigheim erstmals die 800-Punkte-Marke. Mit Neuzugang Petr Stransky aus Pilsen ging es in die Saison 2019/20. Nach dem Pflichtsieg gegen den AC Weinheim folgten zwei packende Wettkämpfe in Berlin und Karlsruhe-Durlach, die trotz starker Leistung nur mit insgesamt zwei Punkten belohnt wurden. Aber In Karlsruhe gab es wieder einen neuen Vereinsrekord mit 811,1 Relativpunkten. „Derzeit stehen wir auf Platz 6 der Tabelle und müssen für das Ziel Klassenerhalt alles in die Waagschale werfen“, so Hecht. Im Zwei-Wochen- Rhythmus geht es ab 18. Januar gegen Obrigheim, Speyer, Mutterstadt, Chemnitz und Samswegen. Dabei ist jeder mögliche Siegpunkt für den Klassenerhalt enorm wichtig. Ziel sei es, auch im nächsten Jahr der deutschen Eliteliga anzugehören.

Spannende Wettkämpfe

Die zweite Mannschaft belegte nach einer guten Saison 2018/19 in der 2. Bundesliga den fünften Platz in der Gruppe Nordost. Nach sechs Kampftagen stand mit drei Siegen und drei Niederlagen ein ausgeglichenes Punktekonto zu Buche. „Es waren fast alle Wettkämpfe spannend und am Ende hatten wir nicht immer das Glück auf unserer Seite“, erinnerte der Abteilungsleiter. In der aktuellen Saison belegt die Mannschaft den dritten Platz. Bislang wurden jedoch erst zwei Wettkämpfe absolviert. Mit starken Leistungen und Siegen gegen Weiden und München-Freimann gelang ein hervorragender Saisonauftakt. Weiter geht es am 18. Januar zu Hause gegen Gräfenroda.

In der Bezirksliga sicherte sich die dritte TB-Staffel in der abgelaufenen Saison die Vizemeisterschaft mit 312,2 Punkten Bestleistung. Die vierte Mannschaft schloss die vergangene Saison mit dem fünften Tabellenplatz ab. „Aufgrund zahlreicher Ausfälle konnte nicht immer mit voller Mannschaftsstärke angetreten werden. Aus diesen Gründen hat sich die Vorstandschaft dazu entschieden für die laufende Runde keine vierte Mannschaft mehr zu melden“, erklärte Hecht und bedankte sich bei den Trainern und Betreuern um Gregor Nowara, Andreas Hecht, Armin Bauer, Werner Brandhuber, Daniel Nowara und Anton Hecht.

„Hinter den Erfolgen und Aktivitäten steckt viel Arbeit und ehrenamtliches Engagement, das nicht immer zum Vorschein kommt. Deshalb versuchen wir bei der Außendarstellung unseres Sports neue Wege zu gehen“, sagte er. Neben dem neuen Infoblatt bei Teamkämpfen und dem Auftritt bei Instagram sei für 2020 auch eine Überarbeitung der Homepage geplant.

Leute für den Sport begeistern

Neben dem Sport sei auch die Gesellschaft ein wichtiger Bestandteil des Vereinslebens. „Um in Zukunft weiter als Gemeinschaft auftreten zu können, möchten wir wieder mehr Menschen für das Gewichtheben und das Vereinsleben gewinnen“, so Hecht. Dazu wurde die Sportart an der Mittel- und Realschule vorgestellt und für das Jugendtraining geworben. Anfang des Jahres seien weitere Aktionen geplant. Ein Dank galt allen Helfern sowie der Fangruppe.

Zu den größten Erfolgen und Aktivitäten zählten die Qualifikation für die eingleisige Bundesliga, der Vizeeuropameistertitel von Simon Brandhuber, der sechste Platz von Annika Pilz bei der Jugend-EM, drei Deutsche Meistertitel von Simon Brandhuber, Annika Pilz und Rishabh Saini, der Süddeutscher Mannschaftsmeistertitel bei den Schülern, acht Bayerische Meister und die Ausrichtung der Bayerischen Meisterschaften der Kinder, Schüler und Jugend. (rhe)

Lob und Dank

  • Teamgeist:

    Sie erwähnten aber auch die gute Zusammenarbeit und den Zusammenhalt bei den Hebern. Sie lobten die Jugendarbeit und die Arbeit der Trainer und Betreuer, die mit den Teams und bei Einzelmeisterschaften Tausende Kilometer in ganz Deutschland unterwegs waren. Beide wünschten für das nächste Jahr viel Erfolg und den bekannten Zusammenhalt in der Gewichtheber-Familie.

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