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Region Cham
Freitag, 23. Februar 2018 2

Gemeinderatssitzung

Erhöhung der Abwassergebühr vom Tisch

Die Rundinger Räte stimmen für Beibehaltung von 2,25 Euro pro Kubikmeter. Ladesäule für Elektroautos wird im Auge behalten.

Das Thema Ladesäule für Elektroautos soll im Zuge des Neubaus des Rundinger Rathauses behandelt werden. Foto:Schulze/dpa

Runding.Die Prognosen bei der letzten Kalkulation für die Abwassergebühren der Jahre 2015 bis 2016 haben sich bei den Kosten als zu hoch herausgestellt. Der Überschuss aus diesen Jahren, die früheren Defizite und einzelne Hausanschlüsse wurden in die neue Berechnung mit aufgenommen. Nach den vorgelegten Ergebnissen würde ab 2018 der Kubikmeter-Preis für Abwasser von 2,25 Euro auf 2,31 Euro steigen. Das Gremium sprach sich dafür aus, den bisherigen Preis von 2,25 Euro und die Grundgebühr von 75 Euro pro Jahr zu belassen und Einsparungen vorzunehmen. Es soll nach zwei Jahren erneut eine Kalkulation erstellt werden.

Die neu gebaute Straße zwischen Eschenweg und Kreisstraße CHA 10 in Runding wurde als Ortsstraße gewidmet. Die Gemeinderäte erteilten dem neuen Abschnitt den Namen „Eschenweg“ als Fortsetzung zum bestehenden Teil. Der Ingenieurvertrags-Entwurf mit dem Büro Brandl und Preischl zur Verstärkung bzw. Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße zwischen den Bahnübergängen Langwitz und der Chamer Straße in Satzdorf wurde vorgetragen. Er beinhaltet die Honorarzone zwei, Mindestsatz, mit vertretbaren üblichen Sätzen für Mitarbeiterstunden und örtliche Bauüberwachung. Beauftragt wurden die Leistungsphasen drei bis acht.

Im Gremium waren in der vergangenen Sitzung die Kosten für die Aufstellung einer Ladesäule für Elektroautos angefragt worden. Das derzeitige Angebot der Bayernwerke AG für eine Ladesäule enthält verschiedene Varianten. Die Leistungen variieren zwischen elf KW und 50 KW bei Preisen zwischen 4000 und 5000 Euro. Hinzu kommen jeweils noch Kosten für Anschluss, Fundament und Installationskosten sowie eine Markierung. Bei der freistehenden Säule kommt die Gemeinde auf Gesamtkosten von rund 11 000 Euro bei einem Zuschuss von zirka 3500 Euro, sollten weitere Zuschuss-Programme aufgelegt werden. Zusätzlich fallen Pflege- und Wartungskosten von 69 Euro monatlich an. Ein Parkplatz für Elektro-Autos muss vorgehalten werden. Der Kunde kann für 15 Cent pro Minute Strom auftanken. Einen Cent erhält die Gemeinde, der Rest geht an den Stromverkäufer. Bezahlt werden kann per App. Der Bürgermeister sprach sich dafür aus, das Thema im Auge zu behalten und im Zuge des Rathausneubaus mit zu behandeln. Der Bauantrag von Alexander Hurm, Raindorf, wurde vom befürwortet. (cro)

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