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Wiedersehen

Erinnerungen an die Schulzeit ausgetauscht

Die Klassenkameraden des Geburtsjahrgangs 1963/64 trafen sich in der Chamerauer Schule. Es gab viel zu erzählen.
Von Hermann Schropp

Die ehemaligen Chamerauer Schüler trafen sich nach elf Jahren wieder. Mit auf dem Bild ist Bürgermeister Stefan Baumgartner.  Foto: Hermann Schropp
Die ehemaligen Chamerauer Schüler trafen sich nach elf Jahren wieder. Mit auf dem Bild ist Bürgermeister Stefan Baumgartner. Foto: Hermann Schropp

Chamerau.Nach elf Jahren haben sich 14 ehemalige Schüler der Volksschule Chamerau dort wiedergetroffen, wo sie mehrere Jahre gemeinsam die Schulbank gedrückt hatten, nämlich im Schulgebäude in Chamerau. Das erste Klassentreffen des Geburtsjahrgangs 1963/64 hatte im April 2008 stattgefunden.

Organisiert hatten das Klassentreffen Markus Baumgartner und Silvia Schlamminger (Hacker). Die Suche nach bestimmten Schulkameraden gestaltete sich nicht immer einfach, denn sie waren in eine Zeit hineingeboren worden, in der die Familien viel auf der Suche nach neuen Wohnorten unterwegs waren und diese auch oft wechselten. Nach und nach wurden die teils neuen Adressen der Mitschüler ausfindig gemacht und Einladungen verschickt. Das erste Wiedersehen und der erste Austausch von Erinnerungen erfolgte bei einem Sektempfang im Bürgerhaus, dem sich eine Führung durch das Schulgebäude durch Bürgermeister Stefan Baumgartner anschloss. In der Gemeinde, so Baumgartner, habe sich in den vergangenen Jahren einiges getan. Er ging dabei auf die Veränderungen in der Gemeinde und im Schulwesen ein.

Besichtigt wurden die alte und die neue Schule, die sich in einigen Teilen wesentlich verändert hatte, sowie der generalsanierte Kindergarten und der Neubau der Kinderkrippe. Zum Abschluss des Rundganges bedankten sich die ehemaligen Schüler bei Bürgermeister Baumgartner für seine Ausführungen. Bei Kaffee und Kuchen beim „Bäckerwirt“ gab es danach viel Gelegenheit, über vergangene Zeiten zu reden. Alle, die gekommen waren, zeigten sich erfreut, dass von den damals 41 Klassenkameraden ein großer Teil der Einladung gefolgt war. Drei Schulkameraden von damals sind bereits verstorben, ihnen galt das Gedenken. Auch wenn die meisten in nicht all zu weiter Entfernung leben, haben sich viele schon seit längerer Zeit nicht mehr gesehen.

Nach dem ersten Wiedersehen folgte am Abend ein Gottesdienst in der Pfarrkirche Peter und Paul, der von Pfarrer Kilian Limbrunner und Diakon Werner Szörenyi zelebriert wurde. Vor dem Gottesdienst begrüßte der Geistliche extra die Teilnehmer am Klassentreffen. Während des Gottesdienstes nahm er immer wieder Bezug auf die vergangene Zeit seit der Einschulung der Schüler. Während des Gottesdienstes gedachten die ehemaligen Schüler der bereits verstorbenen Lehrkräfte und der verstorbenen Mitschülern.

Beim Abendessen beim „Bäckerwirt“ tauschte man Erinnerungen aus, sprach darüber, was in den vergangenen elf Jahren passiert war, und lernte sich neu kennen. Es wurde sehr viel gelacht und geredet. Ein nächstes Treffen soll jedenfalls nicht wieder so lange auf sich warten lassen, waren sich alle einig. (che)

Alte Bilder

  • Erinnerung:

    Beim Klassentreffen wurden auch einige alte Klassenfotos angeschaut. Dabei wurde immer wieder die Frage „Wer war dann das da“? gestellt.

  • Rückblick:

    Beim gemeinsamen Abendessen wurden viele alte Schulereignisse und Lausbubenstücke aufgewärmt und die einstigen Schulkameraden konnten herzlich darüber lachen.

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