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Erneute Känguru-Jagd in Untertraubenbach

Erst am Sonntagmorgen wurde in Untertraubenbach ein Wallaby gefangen. Nun ist wohl ein zweites Känguru ausgebüchst.

Die Wallabys tragen ihre Jungen im Beutel. Sie leben hauptsächlich in Australien, sind aber auch den Bedingungen des Bayerwaldes gewachsen und können hier überleben. Foto: Maciej Kulczynski/dpa
Die Wallabys tragen ihre Jungen im Beutel. Sie leben hauptsächlich in Australien, sind aber auch den Bedingungen des Bayerwaldes gewachsen und können hier überleben. Foto: Maciej Kulczynski/dpa

Cham.Und schon wieder hat sich ein Känguru in Untertraubenbach bei Cham auf und davon gemacht. Wie die Mittelbayerische aus der Gemeinde erfahren hat, ist wohl erneut ein Wallaby-Bock entlaufen. Dabei handelt es sich jedoch nicht um das erst am Sonntagvormittag eingefangene Känguru, sondern um einen zweiten Bock. Nach ersten Informationen hatte sich der Züchter aus Untertraubenbach ein weiteres Wallaby angeschafft, da der am 23. November geflohene Bock wohl zur Zucht ungeeignet sei. Der Neuankömmling nutzte wohl eine kurze Unachtsamkeit und sprang davon. Derzeit läuft in Untertraubenbach und Umgebung eine weitere Suchaktion nach dem entflohenen Tier.

Erst Sonntagvormittag wurde ein seit dem 23. November in Untertraubenbach entlaufenes Känguru wieder zu seinem rechtmäßigen Besitzer zurückgebracht . Dies hatte die Polizeiinspektion Cham in einer Pressemitteilung bestätigt. Das Wallaby, ein Kleinkänguru, war immer wieder in der Nähe seines Geheges, aus dem es geflüchtet war, gesichtet worden. 40 Untertraubenbacher waren schließlich zusammen auf Kängurujagd gegangen – und waren erfolgreich. Sie hatten das Tier in die Nähe des Geheges getrieben und es dort mit einen Fangkescher eingefangen. Wie der Besitzer mitgeteilt hatte, dauerte die Aktion circa eine dreiviertel Stunde.

Das Känguru selbst hat seinen „Ausflug“ dem Vernehmen nach gut überstanden. In den letzten Tagen gingen etliche Hinweise auf den Verbleib des Tieres bei der Inspektion ein. Sogar aus dem südöstlichen Landkreis, welche sich im Nachhinein –so die Polizei– als Falschmeldungen entpuppten.

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