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Kirche

„Erst denken, dann danken!“

Am Sonntag begingen die Gläubigen in der Pfarrei Arnschwang das Erntedankfest.

Kindergartenkinder gestalteten vor dem Erntealtar den Gottesdienst mit. Foto: Peter Hartl
Kindergartenkinder gestalteten vor dem Erntealtar den Gottesdienst mit. Foto: Peter Hartl

Arnschwang.Am Dorfplatz versammelte sich Pfarrer Joseph Kata mit den Ministranten, dem Pfarrgemeinderat, den Kinderhauskindern, den Erzieherinnen und zahlreichen Pfarrangehörigen. Gemeinsam zog man in die Kirche ein.

Kata begrüßte zu Beginn des Gottesdiensts die Kinderhauskinder der Pfarrei mit ihren Eltern, das Personal des Kinderhauses und zahlreiche Gottesdienstbesucher. Die Kindergartenkinder gestalteten den Gottesdienst gestalterisch, der Singkreis musikalisch mit.

Beim Erntedankfest wolle man Gott, der uns wieder unterstützt und begleitet habe, danken. Erntedankfest bedeute „wer denkt, der dankt“ für die Ernte des Jahres. Häufig habe man wenig Kontakt zum Wachsen und Gedeihen. Jedoch wolle man immer mehr gute Lebensmittel auftischen. Dies sei zuvor mit mühevoller Arbeit verbunden.

„Nahrungsmittel sind Geschenke, die uns der Schöpfer zukommen lässt“, sagte der Geistliche. Einmal im Jahr wolle man für die Ernte danken und Dankbarkeit in besonderer Weise zum Ausdruck bringen. Die Kindergartenkinder demonstrierten in einer Lesungsgeschichte den Weg vom Korn zum Brot und sangen das Lied „Hast du heute schon Danke gesagt?“

In seiner Predigt ging Pfarrer Kata näher auf das Danken ein. Das Erntejahr gehe zu Ende und man sei wehmütig, dass dem so ist. Regen, Sonnenschein, Sommer, Winter, Wärme und Kälte wechselten sich ab. All dies sei etwas Gutes gewesen, alles machte zufrieden. Das Gute nähme man als selbstverständlich hin.

Als Kind habe man gelernt, wie wichtig es sei, Danke zu sagen. Bei Gott dagegen werde das Danke sagen oft vergessen. Es sei wichtig darüber nachzudenken, dass so viel Gutes geschieht. Erst denken, dann danken – das solle man nie vergessen. Dann könne man genießen, was man geschenkt bekommen hat. Oft würden im Leben wichtige Dinge schnell vergessen. Danken mache glücklich. Gott habe in diesem Jahr wieder viel Gutes geschenkt und das sollte man nicht vergessen.

Pfarre Kata bedankte sich abschließend bei allen Helfern für die Gestaltung des Erntealtares, bei allen Spendern für die Ernteumtrunk-Gaben und bei den Gottesdienstbesuchern. Im Anschluss versammelte sich traditionsgemäß eine große Zahl der Pfarrgemeinde im Pfarrstadel zum Ernteumtrunk. Die Pfarrgemeinderatsmitglieder und zahlreiche weitere Pfarrangehörige hatten Butter-, Wurst- und Käsebrote, unterschiedliche Aufstriche, Suppe, warmen Leberkäse, Geräuchertes, Kuchen, Torten, Getränke und viele weitere Gaben für die Pfarrangehörigen hergerichtet. Auch Freibier war im Angebot. Im beheizten Pfarrstadel konnte man sich bei bester Bewirtung richtig wohlfühlen. (fgr)

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