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Erste Lockerungen beim Besuch

Der Freistaat Bayern lockert das strikte Coronabedingte Besuchsverbot in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen.

Auch in den Eingangshallen der Arberlandkliniken Viechtach und Zwiesel ist auf den richtigen Abstand zu achten.  Foto: Arberlandkliniken/Blüml
Auch in den Eingangshallen der Arberlandkliniken Viechtach und Zwiesel ist auf den richtigen Abstand zu achten. Foto: Arberlandkliniken/Blüml

Viechtach.Ab dem Wochenende sind so auch wieder Besuche von einer festen Kontaktperson erlaubt. In den Arberlandkliniken sind seit Samstag Besuche durch eine feste Kontaktperson, welche bereits bei der Aufnahme des Patienten in der Klinik abgefragt wird, erlaubt. Besuche sind dann zwischen 17 und 19 Uhr möglich.

Voraussetzungen für einen Besuch sind allerdings strikte Hygiene- und Schutzmaßnahmen, welche durch den Besucher per Unterschrift bestätigt werden müssen. Diese beinhalten neben dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, der konsequenten Händehygiene und dem Einhalten des geforderten Abstands (soweit möglich) von 1,5 Metern auch die vorherige Durchführung eines sogenannten Screenings. Hierfür müssen Besucher eine Checkliste ausfüllen, in welcher sie unter anderem nach erkrankungsspezifischen Symptomen abgefragt werden.

Besucher mit Erkältungssymptomen können weiterhin nicht eingelassen werden. Die Regelung gilt insbesondere auch für frischgebackene Väter im Rahmen der Geburtshilfe-Abteilung in Zwiesel. Eine Begleitung während der Geburt durch den Vater ist selbstverständlich weiterhin möglich.

Um die Wartezeit am Eingang zu verkürzen, wurden die Checkliste für das Eingangsscreening sowie die Handlungsempfehlungen auf der Webseite der Arberlandkliniken im Bereich „Patienten & Angehörige: Besucher“ veröffentlicht. Die Dokumente können durch jeden im Vorfeld ausgedruckt und ausgefüllt in die Klinik mitgebracht werden.

Besuche bei COVID-19-Patienten sind aufgrund des Ansteckungsrisikos weiterhin nur nach ärztlicher Freigabe möglich. Ausnahmen gelten weiterhin für Palliativpatienten – hierfür ist auch eine Abstimmung mit dem zuständigen Arzt notwendig.

In Zusammenhang mit der Lockerung der bayernweiten Maßnahmen soll nach und nach der „Normalbetrieb“ in den Arberlandkliniken sowie im Medizinischen Versorgungszentrum, dem MVZ Arberland, stufenweise anlaufen. „Uns ist es insbesondere wichtig, dass sich Patienten gut aufgehoben fühlen“, bestätigen die Ärztlichen Direktoren Dr. Günther Schmerbeck (Arberlandklinik Viechtach) und Dr. Christian Pötzl (Arberlandklinik Zwiesel). „Es wird vermutlich noch kein Normalbetrieb wie vor der Pandemie möglich sein – aber ein stufenweises Hochfahren unserer Kapazitäten erfolgt nun Schritt für Schritt. Patienten mit anderen Erkrankungen werden weiterhin regulär und in der entsprechenden Qualität behandelt. Für Patienten gibt es keinen Grund, dringliche Behandlungen weiter aufzuschieben.“ Sowohl in der Arberlandklinik Zwiesel, als auch in der Arberlandklinik Viechtach, in welcher weiterhin vorrangig COVID-19 Patienten behandelt werden, brauchen Patienten keine Angst vor einer erhöhten Ansteckungsgefahr haben.

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