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Erste Maiandacht nach der Corona-Pause

An der Lecker-Kapelle feierten Gläubige die erste Maiandacht. Sie schöpften auch Kraft für die aktuelle Krise.
Johann Gruber

Pfarrer Karl-Heinz Seidl an der Lecker-Kapelle  Foto: Johann Gruber
Pfarrer Karl-Heinz Seidl an der Lecker-Kapelle Foto: Johann Gruber

Furth im Wald.Mehr als sechs Wochen waren die Gläubigen durch die Ausgangsbeschränkungen von Gottesdiensten und Andachten, sowohl in der Kirche als auch im Freien, ausgesperrt. Erst seit vergangener Woche dürfen wieder Gottesdienste mit einer kleinen Anzahl Gläubiger gefeiert werden, die nach der Größe des Kirchenraumes bemessen ist. 60 Personen sind es in der Stadtpfarrkirche Furth im Wald „Mariä Himmelfahrt“ und 30 in der Benefiziumskirche Ränkam „Hl. Dreifaltigkeit“. Bei allen kirchlichen Feiern gilt: Der Mindestabstand von 1,50 Metern in alle Richtungen und das Tragen eines Mund-Nasenschutzes sind Pflicht.

Erste Maiandacht 2020

Am Sonntagabend konnte Pfarrer Karl-Heinz Seidl in Ränkam bei der Lecker-Kapelle am Zelzer Weg rund dreißig Gläubige zur ersten Maiandacht begrüßen, zu der die Marianische Männercongregation (MMC) eingeladen hatte. Der Mai ist seit alters her ein Marienmonat, in dem in Andachten die Gottesmutter Maria verehrt und ihre Hilfe erbeten wird. Das gelte auch oder gerade deswegen auch in der aktuellen Coronazeit, betonte der Geistliche. „Maria ist unsere Helferin und Fürsprecherin, unser Vorbild, unsere Königin und Mutter. Zu ihr kommen wir mit den Anliegen unseres Leibes und unserer Seele und mit der Sorge für unserer Brüder und Schwestern.“

Erstes Zeichen Jesu in Kana

Maria hat, nach der Überlieferung im Johannes-Evangelium (Joh 2,1-12), seinerzeit auch einem Brautpaar geholfen, auf dessen Hochzeitsfeier der Wein ausging. Auf ihre Bitte hin ließ Jesus die Diener sechs große steinerne Wasserkrüge mit Wasser füllen. Der zum Kosten herbeigerufene Speisemeister kritisierte dann den Bräutigam, weil er den „guten Wein“ so lange zurückgehalten hätte. Die Verwandlung von Wasser in Wein war das erste Zeichen, das Jesus tat. Es geschah laut biblischer Überlieferung zu Kana in Galiläa, und er offenbarte seine Herrlichkeit. Daraufhin glaubten seine Jünger an ihn.

Nachdem die geplante musikalische Gestaltung der Maiandacht durch den Singkreis am Eichert und die Further Volksmusik nicht erfolgen konnte, wechselten die Gebete mit von allen a capella gesungenen Marienliedern ab. Nach dem Weihegebet der MMC-Sodalen und dem Schlusslied „Segne du Maria“ entließ Pfarrer Seidl die Maiandachtbesucher mit dem Segen „Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“ (fer)

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