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Übung

Es fehlte an der Wasserversorgung

Beim Lamer KBM-Bereich war ein Stall das Brandobjekt.

Das Wasser im Sandbach würde bei längerer Trockenheit nicht reichen, um einen Brand zu löschen. Foto: kli
Das Wasser im Sandbach würde bei längerer Trockenheit nicht reichen, um einen Brand zu löschen. Foto: kli

Lam.Für die Gemeinschaftsübung des KBM-Bereichs Lam wurde am Samstagabend ein Brand der Stallung von Georg Plötz am Ortsausgang von Engelshütt simuliert. „Alles ist mustergültig und sehr zügig abgelaufen“, lobte KBM Josef Pritzl bei der Abschlussbesprechung. Die ausrichtende FF Engelshütt hatte sich bei der Zielsetzung auf den Aufbau der Förderleitungen beschränkt, um die Zusammenarbeit zu üben und die Ansaugstelle am Sandbach auf die Ergiebigkeit zu testen.

Ortskommandant Christoph Seidl gab einen kurzen Bericht zum Ablauf. Die Übung sollte zeigen, ob das Wasser beim Brandobjekt ausreichen würde. Das Engelshütter Einsatzfahrzeug eröffnete den Löschangriff unmittelbar am Brandobjekt. Es wurde dankenswerterweise vom Haibühler Fahrzeug gespeist, das eigentlich schon außerhalb des oberen KBM-Bereichs liege. Die zweite Leitung hat Thürnstein in Betrieb genommen, indem die Kameraden am Sandbach ansaugten. Die Förderstrecke verlief zum Lamer Fahrzeug 21/1 und weiter zur Drehleiter. Die dritte Schlauchleitung baute Lohberg vom Hydranten in der Engelshütter Siedlung her auf. In der Strecke standen neben den „Wingeiern“ Lam 40/1, das den Löschangriff auf der Rückseite eröffnete. Das Brandobjekt sei eine gering brandlastige Stahlkonstruktion. Allerdings reiche an der rückwärtigen Seite der Wald nahe an das Gebäude heran. Deshalb bauten die Einsatzkräfte eine Widerstandslinie auf. Franz-Josef Brandl sah, dass die Übung nötig war, damit man bei einem solchen Objekt für den Fall des Falles gerüstet wäre. Bei Trockenheit müssten die Aktiven das Löschwasser zum Teil der Wasserversorgung entnehmen. Bürgermeister-Stellvertreter, selbst „Vollblut-Feuerwehr-Mann“ kündigte an, dass der Wassermangel vor Ort im Rathaus beraten wird, um eine bessere Lösung zu finden.

„Es waren bei dieser und der vorherigen Gemeinschaftsübung am Vorderwaldeck viele Einsatzkräfte verfügbar“, machte Franz-Josef Brandl bewusst. Aber es sei im Ernstfall nicht immer Freitag- oder Samstagabend. „Umso wichtiger ist es, dass die Einsatzkräfte durch Übungen ständig am Ball bleiben“, betonte der stellvertretende Rathauschef. (kli)

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