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Steinberger See

Es war die große Flaute der Segler

Schlechtes Wetter verhagelte die 3. Offenen Bayerischen Meisterschaften im Flying Dutchman der Neubäuer Segler.

Gern wären die Boote ins Wasser gelassen worden, doch das Wetter machte einen Strich durch die 3. Offenen Bayerischen Meisterschaften im Flying Dutchman. Foto: Melanie Janesch
Gern wären die Boote ins Wasser gelassen worden, doch das Wetter machte einen Strich durch die 3. Offenen Bayerischen Meisterschaften im Flying Dutchman. Foto: Melanie Janesch

Roding.Fünf Nationen, Österreich, Großbritannien, Polen, Schweiz und Deutschland, waren bei der 3. Offenen Bayerischen Meisterschaft im Flying Dutchman gemeldet. Der Seglerclub Neubäu (SCNS) war als Ausrichter der Meisterschaft auf dem Steinberger See stolz, dass so viele Teilnehmer gemeldet waren. Die Vorbereitung stand bei den Neubäuer Segler(Innen) in den letzten Monaten im Vordergrund der Vereinsarbeit, galt es doch die Motorboote und Inventar von Neubäu nach Steinberg zu transportieren. Natürlich hätte der SCNS dieses große Event gerne in Neubäu durchgeführt, doch dafür ist der See leider zu klein und seicht.

Trotz fehlenden Windes ließen sich die Teilnehmer an der 3. Offenen Bayerischen Meisterschaft im Flying Dutchman bei den Neubäuer Seglern am Steinberger See nicht die Laune vermiesen. Das Gruppenfoto sagt alles. Foto: Melanie Janesch
Trotz fehlenden Windes ließen sich die Teilnehmer an der 3. Offenen Bayerischen Meisterschaft im Flying Dutchman bei den Neubäuer Seglern am Steinberger See nicht die Laune vermiesen. Das Gruppenfoto sagt alles. Foto: Melanie Janesch

Tage zuvor galt der Blick der Organisatoren um Präsident Gerald Schäffer und Vize Rudi Weinzierl, der die Regattaleitung innehatte, den Wettervorhersagen. Doch die verhießen nichts Gutes. Am Samstag um 11 Uhr begrüßte Präsident Schäffer 32 Flying Dutchman Teams und wünschte allen Teilnehmern viel Erfolg. Regattaleiter Weinzierl wies die Crews ein. Aber der Wettergott war an diesem Wochenende kein Neubäuer und kein Flying Dutchmananhänger. Nach brütender Hitze suchte starker Regen und Hagel die Veranstaltung heim. Um 16.50 Uhr liefen die Boote dann doch aus, aber der Wind blieb nicht beständig und Rudi Weinzierl beendete das Drama. Trotz dieses Antisegler-Wetters ließen sich die Teams die Laune nicht verderben. Präsident Schäffer stellte den Verein kurz vor und übergab an Christian Gradl zum Dank für die hervorragende Zusammenarbeit die erste Vereinstasse des SCNS. Danach übernahm die Band Ol Rebel den musikalischen Part. Reger Erfahrungsaustausch und viele Gespräche unter den verschiedenen Nationen rundeten den Abend ab.

3. Bayerische Dutchman-Meisterschaft

  • Die Teilnehmer

    kamen aus fünf Nationen: Österreich, Großbritannien, Polen, Schweiz und Deutschland.

  • Keiner der angesetzten

    Regattaläufe konnte wegen des schlechten Segelwetters durchgeführt werden.

Ab Sonntagmorgen galt für alle Teilnehmer Startbereitschaft. Doch es sollte an diesem Wochenende einfach nicht sein. Um 12.30 Uhr war Ende der Startbereitschaft und es konnte aufgrund des fehlenden Windes keine Wettfahrt durchgeführt werden. Präsident Schäffer nutzte die Schlussbesprechung, um sich beim Leiter der Segelschule Steinberg, Christian Gradl mit seiner Servicecrew und der Wasserwacht Steinberg zu bedanken. Sein weiterer Dank galt Regattaleiter Weinzierl mit dem SCNS-Team. Da man zwar keine Siegerehrung durchführen konnte, verloste Schäffer Brotzeiten, Gläser und Brotzeitbretter.

Vizeweltmeister und FD-Klassenobmann für Bayern, Hans Peter Schwarz, dankte dem SCNS und wies auf die nächste Offene Bayerische Meisterschaft 2019 am Walchensee hin, mit der Hoffnung auf besseres Wetter.

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