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Trailrunning

Etappe drei: Das „Monster“ ist besiegt

Markus Mingo und Tina Fischl kommen bei der Königsetappe des Transalpine Run 2016 als Vierte ins Ziel.
Von Markus Mingo

Gut unterwegs in toller Landschaft: Tina Fischl und Markus Mingo
Gut unterwegs in toller Landschaft: Tina Fischl und Markus Mingo Foto: Felgenhauer

Cham.Die dritte Etappe des Transalpine Run 2016 von Imst nach Mandarfen war die mit 51 Kilometern längste, die härteste und die mit den meisten Höhenmetern (im Aufstieg 3200, im Abstieg 2144). Da blieb nicht viel Zeit, um die herrliche Landschaft auf dem Weg vom Inn zu den Gletschern der Ötztaler Gipfel zu genießen. In einem ständigen Auf- und Ab ging es über die besten Pitztaler Trails ins Ziel nach Mandarfen am Ende des Pitztals.

Extrem schnelles Tempo

Der Tag startete für uns um 5 Uhr morgens mit einem mehr oder weniger ausgiebigen Läuferfrühstück. Um 7 Uhr war Start und wir hatten gehörigen Respekt vor dieser Monsteretappe: 51 Kilometer und 3200 Höhenmeter standen heute auf dem Programm und anschließend warteten noch vier weitere Etappen bis zum Ziel in Brixen. Wir liefen ein konstantes, starkes Rennen und legten auf die ersten Kilometer einen Schnitt von 4:15 (was immerhin einer Halbmarathonzeit von 1:30 h entspräche) hin. Ab Kilometer 20 dann endlich – nach endlos scheinenden Schotter- und Teerpassagen – der Weg ins Gelände.

Gewohnt klasse Pitztaler Höhentrails und ausgesetzte, teils seilversicherte Pfade mit grandiosen Blicken auf die Tiroler Bergwelt entschädigten für die langweiligen Anfangskilometer. Tina und ich fühlten uns die komplette Strecke über gut, ließen uns aber nicht vom schnellen Tempo der Mixed Teams anstecken. Am Ende liefen wir nach 6:48 Stunden glücklich, und trotz zehn Minuten Rückstand auf die Führenden, zufrieden mit unserer heutigen Leistung als Vierte ins Ziel. Wir haben uns nicht abgeschossen heute und – immer an die Ente denkend – zum Angreifen bleiben noch vier Etappen.

Das Fazit des Tages

Markus Mingo: „Es wird enorm spannend die nächsten Tage. Wie stark die Mixed-Wertung heuer besetzt ist, zeigt, dass fünf Teams dieser Kategorie unter die Top 20 der Gesamtwertung gelaufen sind. Sogar bei den Männern wären wir heute Siebte geworden. Für Tina ist das Fluch und Segen zugleich: Die ersten Damenteams waren frühestens eine Stunde nach uns im Ziel, das heißt mit einer halbwegs gleichwertigen Partnerin hätte sie diese Kategorie im Schongang gewonnen. Andererseits hat diese sportliche Leistungsdichte bei uns einen unglaublichen Reiz.“

Die Beine sind nicht mehr frisch. Da helfen nur „geniale Massagen“.
Die Beine sind nicht mehr frisch. Da helfen nur „geniale Massagen“. Foto: Felgenhauer

Tina Fischl: „Mit gehörigem Respekt ging ich an die heutige 3. Etappe ran. Das Rennen besteht nun einmal aus sieben Etappen, deshalb wollte ich auf dem längsten Abschnitt heute nicht schon alle Körner verschießen. Auch die technisch sehr anspruchsvollen Downhills waren sehr fordernd und ich wollte keinesfalls eine Verletzung riskieren. Die Beine sind nach dem heutigen Tag natürlich alles andere als frisch. Aber Michael Franz wird das mit einer seinen genialen Massagen schon wieder richten, vielen Dank nochmal an ihn an dieser Stelle.“

Lesen Sie hier: So ging es den Trailrunnern auf Etappe eins.

Lesen Sie hier: Klare Steigerung auf der zweiten Etappe.

Lesen Sie hier: Markus Mingo über seine Ziele beim Transalpine Run 2016.

Hier lesen Sie weitere Meldungen aus dem Landkreis Cham.

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