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Messe

„Familia“ zeigt sich bunt und vielfältig

Infors und viele Angebote für Kinder und ihre Eltern waren an Ständen und bei Workshops in der Stadthalle Cham geboten.
Von Monika Kammermeier

  • „Rodscha und Tom Palme aus Kambodscha“ begeisterten in der Stadthalle. Fotos: Monika Kammermeier
  • Ins Löschfahrzeug schauen und auf die Drehleiter mit der FFW Cham Fotos: Monika Kammermeier
  • „Keine Entdecker“ – ein Projekt des Treffpunkts Ehrenamt Fotos: Monika Kammermeier
  • Ein Magnet für alle Kinder war die Hüpfburg. Fotos: Monika Kammermeier
  • Die IFS ist bei Entwicklungsverzögerungen der Ansprechpartner. Fotos: Monika Kammermeier
  • Die Landesarbeitsgemeinschaft für Zahngesundheit mit Dr. Markus Sixt kümmerte sich mit acht Kollegen um die Zahngesundheit der Kinder. Fotos: Monika Kammermeier
  • Die Zauberin Uta Keppler erklärt den Kindern das Loch. Fotos: Monika Kammermeier
  • „Einem Kind ein Zuhause bieten“ und Hilfe durch Pflegefamilien Fotos: Monika Kammermeier
  • Blumen von Landrat Franz Löffler für Manuela Schambeck Fotos: Monika Kammermeier
  • Theresa Pusl von der Offenen Behindertenarbeit mit der kleinen Marie Fotos: Monika Kammermeier

Cham.Bunte Luftballons überall, Malen, Lesen, Experimente, Musik, Bewegung und Workshops: Die Familienmesse „Familia“, angeboten vom Amt für Jugend und Familie im Landkreis Cham in der Stadthalle, ist ein voller Erfolg gewesen. Von überall aus dem ganzen Landkreis zog es die Eltern mit ihren Kindern dorthin.

Gleich eingangs wurden sie vomLöschwagen mit Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Cham empfangen. Dort durften sich die Eltern und die Kinder alles ansehen. Dann gab es schon in der Eingangshalle viele schöne Dinge zu tun. Und wer es gerne gemütlich angehen lassen wollte, setzte sich gleich in die Ecke mit der Couch zu den Lesepaten der Grundschule Bad Kötzting.

Zur Begrüßung überreichte Landrat Franz Löffler einen Blumenstrauß an Manuela Schambeck vom Jugendamt, die alles organisiert hatte. „Die Familie gehört in den Mittelpunkt“, sagte Löffler. Sie bedeute Beziehung zwischen den Eltern, den Kindern, den Generationen untereinander und die Verantwortung zwischen allen. Doch nicht für alle sei dies so klar. 1977 habe das Jungendamt im Landratsamt mit vier Leuten begonnen. Heute sind es laut Markus Biebl, Jugendamtsleiter und Veranstalter der Familienmesse, 65 Leute. die da arbeiten. Sie werden alle gebraucht, um optimale Verhältnisse in den Familien zu schaffen. Ehrenamtliche Mitarbeiter seien zudem in der Jugendarbeit tätig.

Ein konkretes Angebot kündigte Löffler für die Familien auch an: einen Gebührennachlass für den Windelsack: Er sei nun für 1,50 Euro zu haben, und der Kauf von Stoffwindeln werde mit 25 Prozent bezuschusst. Chams 2. Bürgermeisterin Christa Strohmeier-Heller sagte, dass die intakte Familie schon immer der Garant für eine gesunde, aufgeschlossene und vorurteilsfreie Gesellschaft sei. Das Angebot der „Familia“ sei für alle Besucher ein Gewinn und ein Erlebnis.

In den weiten Fluren und im ganzen Saal gab es Informationsstände jeweils mit Angeboten für die Kinder. Die Eltern sollten erfahren, dass sie Unterstützung bekommen und nicht alleine gelassen werden in ihrer wichtigen Aufgabe. Bei der Koordinationsstelle Frühe Kindheit gab es Spielideen für die ganz Kleinen, der Kreisjugendring informierte über das Jahresprogramm und die Möglichkeit des Spielgeräteverleihs, der Treffpunkt Ehrenamt informierte über verschiedene Projekte, und mit Experimenten konnten „Kleine Entdecker“ etwas zu ihrer Welt erfahren. Im ersten Stock gab es verschiedene Vorträge: „Warum schläft mein Kind nicht durch?“ oder „Einen Kaktus umarmen – der Umgang mit Jugendlichen“.

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