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Drachenhöhle

Fanny zieht Besucher in Scharen an

Mit fast 27 000 Besuchern wurde in der Further Drachenhöhle ein Rekordergebnis erzielt. Der „Bewegte Drache“ ist der Renner.
Von Wolfgang Baumgartner

Jede Menge Streicheleinheiten gab es heuer für Fanny von den fast 27 000 Besuchern. Fotos: wb
Jede Menge Streicheleinheiten gab es heuer für Fanny von den fast 27 000 Besuchern. Fotos: wb

Furth im Wald.Ostbayerns Touristenattraktion Nummer eins ist der Further Drache. Fast 27 000 Menschen besuchten in diesem Jahr die Drachenhöhle und waren begeistert vom Hauptdarsteller des ältesten deutschen Volksschauspiels, dem Drachenstich. „Auch heuer konnten die Besucherzahlen und die Umsätze in der Drachenhöhle gesteigert werden“, bilanzierten am Mittwoch Bürgermeister Sandro Bauer und die Leiterin des Further Tourist-Info, Lisa Kager.

Bürgermeister Sandro Bauer (re.) und die Tourist-Chefin Lisa Kager präsentieren die Besucherzahlen der Drachenhöhle. Fotos: wb
Bürgermeister Sandro Bauer (re.) und die Tourist-Chefin Lisa Kager präsentieren die Besucherzahlen der Drachenhöhle. Fotos: wb

Der weltweit einmalige Schreitroboter in dieser Größe aus dem Hause Zollner sei ein absoluter Besuchermagnet. Und während sich die Tourismus-Expertin über die erfolgreiche Vermarktung des Hightech-Monsters freut, kann sich auch Stadtkämmerer Robert Traxler zufrieden zurücklehnen.

Höhle schreibt schwarze Zahlen

„Durch die Einnahmen aus der Drachenhöhle können nicht nur die Kosten für Wartung und Reparaturen gedeckt werden, sondern die Einrichtung schreibt schwarze Zahlen“, fügt der Rathauschef hinzu.

Trotz der sehr erfreulichen Besucherentwicklung in der Drachenhöhle, hält die Stadt weiterhin an dem Plan fest, den Drachen in die Stadt zu holen. „Es zeichnet sich immer mehr ab, dass die Gäste den Besuch in der Drachenhöhle mit einem Tagesausflug nach Furth im Wald verbinden“, berichtet Lisa Kager. Vor diesem Hintergrund ist es nach den Worten von Sandro Bauer außerordentlich wichtig, dass der Drache bald im Zentrum ein Zuhause hat, damit die Besucher die Attraktivitäten und Sehenswürdigkeiten der Stadt in vollem Umfang kennen und schätzen lernen können. Bis es allerdings so weit ist, wird Fanny weiterhin in ihrer Höhle neben dem Festplatz dafür sorgen, dass bei vielen Besuchern das Interesse an dem Festspiel geweckt wird und sie sich zu einem Besuch des ältesten deutschen Volksschauspiels animieren lassen. Der absolute Renner bei den Besuchern sind die „bewegten Führungen“. So zeigte Fanny heuer vor rund 180 Gruppen an 64 Tagen ihr volles Programm, von der rund sechs Meter langen Feuerfontäne bis zum schauerlichen Gebrüll und seinen furchterregenden „Schlitzaugen.“

Marion Beer stellt bei einer Führung durch die Drachenhöhle den Mädchen und Buben die Ritterpaare vor. Fotos: wb
Marion Beer stellt bei einer Führung durch die Drachenhöhle den Mädchen und Buben die Ritterpaare vor. Fotos: wb

Weitere rund 60 Gruppen buchten eine Führung durch die Drachenhöhle und viele Einzelgäste, die ihren Urlaub in der Region verbringen, oder einheimische Tagesausflügler steuerten die Höhle als außergewöhnliches Ausflugsziel an. „Für Filmcrews, Journalistenreisen und Blogger war der Further Drache in diesem Jahr wieder ein beliebtes und interessantes Medienobjekt“, berichtet Lisa Kager.

Termine und Karten

  • Winterquartier:

    Am heutigen Donnerstag verlässt „Fanny“ die Drachenhöhle am Festplatz und bezieht ihr Winterquartier am Schlossplatz. Im Landestormuseum kann der High-Tech-Drache dann Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag jeweils von 14 bis 17 Uhr besichtigt werden.

  • Saison 2018:

    Termine für die „Bewegten Drachenführungen“ im nächsten Jahr stehen bereits fest. Gutscheine für Führungen können in der Tourist-Info in Furth im Wald erworben werden.

  • Festspiel: Und auch für das Drachenstich-Festspiel hat der Vorverkauf bereits begonnen. Karten gibt es unter www.okticket.de. (wb)

Bei großen Veranstaltungen der lokalen Vereine sei der Drache ein „Muss“. So begeisterte Fanny nicht nur die Besucher und Teilnehmer der bayerischen Meisterschaft der Spielmannszüge, sondern auch die Schützen beim Bundesjugendtag. Vor allem nach dem Festspiel im August herrscht ein „Run“ auf Vorführungen des bewegten Drachen. Als eines der Highlights in diesem Jahr nennt Bürgermeister Bauer den „Ausflug“ von Fanny nach Nürnberg. Der Bayerische Finanz- und Heimatminister Markus Söder hatte das Hightech-Monster zum Tag der offenen Tür ins Bayerische Heimatmuseum in die Frankenmetropole eingeladen.

Fast 2200 Familien

„Am Vorplatz des Ministeriums sorgte Fanny für viel Aufsehen und präsentierte sich sehr medienwirksam“, erinnert sich Bürgermeister Bauer. Zufrieden äußerte sich Lisa Kager auch über die Entwicklung des Merchandising-Bereichs. Neben den Plüsch- und Keramikdrachen seien Schmuck und Drachenfiguren sowie - spielzeug für Kinder in allen Varianten der Renner. Im neu gestalteten Verkaufsbereich werden die Souvenirs sehr kundenfreundlich angeboten und präsentiert.

Immer beliebter sei die Drachenhöhle bei Familien. Laut Lisa Kager wurden heuer fast 2200 Familientickets verkauft. Die Kinderecke mit dem neuen „Tasträtsel“ sei ein beliebter Anlaufpunkt, ebenso das Drachen-Höhlen-Entdecker-Quiz, bei dem die Kleinen am Ende eine Urkunde und ein kleines Erinnerungsgeschenk erhalten.

Viele Gäste aus Tschechien

Stolz erzählt die Tourist-Chefin, dass die Drachenhöhle auch das Zertifikat „Barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung“ erhalten hat. Damit erscheint die Einrichtung bayernweit in allen Broschüren und online-portalen zum Thema „Bayern barrierefrei erleben!“ Mit eine Folge der Audio-Guides dürfte es sein, dass die Zahl der Gäste aus Tschechien kontinuierlich zunehme. Und natürlich sorgen die vielen Veranstaltungen und Events für eine hohe Akzeptanz.

Deshalb galt der besondere Dank des Bürgermeisters am Mittwoch dem gesamten Drachenhöhlenteam und der Drachenmannschaft für ihren engagierten Einsatz. Ein dickes Dankeschön richtete der Rathauschef auch an die Firma Zollner in Zandt und dem Further Ehrenbürger Manfred Zollner. „Wann immer wir Hilfe oder Unterstützung brauchen, bekommen wir sie!“

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