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Brauchtum

Fastenessen-Erlös für

Die Kartoffelsuppe mit Würstchen und Brot kommt traditionell aus der Strahlfelder Klosterküche.
Von Jakob Moro

Schwester Jubilata nahm die 765 Euro in Empfang. Foto: Moro
Schwester Jubilata nahm die 765 Euro in Empfang. Foto: Moro

Strahlfeld.Die Klosterküche kochte wie jedes Jahr die Kartoffelsuppe für das Fasten-Essen der Strahlfelder. Aus dem Erlös des Fastenessens kamen stolze 765 Euro zusammen, die traditionell der Pfarrgemeinderat an die Missionsdominikanerinnen übergibt.

Dazu trafen sich am Ostermontag nach dem Gottesdienst die Vertreter der Kirche mit Pfarrer Siegmund Kastner, das Team des Pfarrgemeinderates mit Sprecherin Josefine Schneider vor der Strahlfelder Filialkirche. Sie übergaben 765 Euro an Schwester Jubilata. Sie bedankte sich herzlich im Namen der Spendenempfänger im fernen Simbabwe.

Das Geld wird postwendend nach Simbabwe für das Projekt „Missionskrankenhaus Regina Coeli“ weitergeleitet. Ein besonderer Dank galt dem Personal der Klosterküche, die die gute Kartoffelsuppe in der Klosterküche zubereitete. Stellvertretend für alle in der Küche nahm Florian Schwarzfischer an der Spendenübergabe teil. Der Pfarrgemeinderat Strahlfeld bedankt sich auch auf diesem Weg für die vielen Spender und die Teilnehmer am Fastenessen sowie allen Helfern und der Strahlfelder Landjugend für die Mithilfe bei der Organisation des Fasten-Essens.

Der Erlös des Fasten-Essens kommt dieses Jahr einem besonderen Projekt „Missionskrankenhaus Regina Coeli Troutbeck in Simbabwe“ zugute.

Schwester Geraldine vom Kloster der Missionsdominikanerinnen Strahlfelds informierte über die derzeitige Situation in Simbabwe und erläuterte das förderungswürdige Projekt. Damit dieses Krankenhaus weiter wertvolle Dienste von Geburtshilfe über stationäre Behandlungen bis zur lebenslangen Begleitung von AidsKranken leisten kann, ist das Krankenhaus auf Spenden angewiesen, da es kaum Unterstützung vom Staat Simbabwe erhält. Bis zu 100 Kilometer legen die Patienten zu Fuß zurück, um in diese Einrichtung zu gelangen, berichtete Schwester Geraldine.

80 bis 100 Geburten monatlich finden in dem Krankenhaus statt. Drei Medizinstudenten aus Regensburg seien im vergangenen Jahr dort gewesen und unterstützen mittlerweile diese segensreiche Einrichtung, teilte Schwester Geraldine mit. Ein Arzt ist zuständig für rund 120 Patienten im Krankenhaus und behandelt weitere 40 Patienten ambulant.

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