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Kirche

Feierliche Messe am ersten Advent

Pfarrer Alexander Dyadychenko segnete Marienstatuen zum Frauentragen.
Ludwig Schmidt

Pfarrer Dyadychenko segnete den Adventskranz.  Foto: Ludwig Schmidt
Pfarrer Dyadychenko segnete den Adventskranz. Foto: Ludwig Schmidt

Rötz.Zu Beginn der Adventszeit haben sich die Pfarrangehörigen von St. Nikolaus Heinrichskirchen am 1. Adventssonntag zum Gottesdienst in der Pfarrkirche eingefunden. „Lasst uns am heutigen Tag den Weg und unsere Herzen in Erwartung der Ankunft des kommenden Heilands bereiten“: So begrüßte Pfarrer Alexander Dyadychenko die mitfeiernde Gemeinde.

Nachdem er den Adventskranz gesegnet hatte, entzündete ein Kind die erste Kerze. „Dieses erst Licht am Adventssymbol soll die Herzen jener Menschen heller machen, die im Dunkel leben, krank und traurig sind“, sagte der Geistliche. Erstmals schmückte ein großer Adventskalender den Altarraum der Pfarrkirche, und ein Mädchen durfte daran das erste Türchen öffnen. Bekanntermaßen ist die Adventszeit mit vielen Traditionen mit Lichtern und Musik, Adventsfeiern und allerorts mit Märkten verbunden, die die Menschen erfreuen. Doch löst diese Zeit bei vielen auch Bedrückung aus, wie Pfarrer Dyadychenko in seiner Predigt feststellte. „Spielt dabei den Spielverderber etwa das heutige Matthäus-Evangelium, das von Männern und Frauen in den Tagen des Noach berichtet, die weggerissen wurden, als ohne Ankündigung die Flut hereinbrach? – So wie es in diesen Tagen war, wird es auch bei der Ankunft des Menschensohnes sein. Haltet Euch deshalb bereit, denn er kommt, wenn Ihr es nicht erwartet.“ Diese Schriftworte sollten den Menschen ermuntern, wachsam zu sein für die Ankunft des Herren, „sie sind geradezu eine Einleitung für das Ziel unseres Lebens“, sagte der Geistliche. Andernfalls bestehe die Gefahr, Gott zu vergessen und nicht von ihm mitgenommen zu werden.

Wie in den vergangenen Jahren erklärten sich auch heuer Familien zum Mitmachen beim „Frauentragen im Advent“ bereit. „Schade, dass es von Jahr zu Jahr immer weniger werden“, bedauerte der Geistliche und dankte denen, die in den kommenden Wochen der Muttergottes für ein oder zwei Tage Herberge in ihren Wohnungen bieten. Zum Schluss des Gottesdienstes segnete Pfarrer Dyadychenko die Marienstatuen und überreichte sie an die ersten Familien. (wsk)

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