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Einblick

Ferienfreizeit bei der Feuerwehr

Kinder durften das neue Rettungszentrum besuchen und lernten Feuerwehr und Rettungsdienst aus der Nähe kennen.
Von Johann Gruber

  • Kommandantenstellvertreter Franz Stoiber (rechts) erklärte beim Rundgang durch die Fahrzeughalle die Einsatzschwerpunkte der verschiedenen Feuerwehrfahrzeuge. Foto: Johann Gruber
  • Gleich geht es im Korb der Drehleiter DLK 23/12 der Further Feuerwehr steil nach oben in luftige Höhen. Foto: Johann Gruber

Furth i Wald.Im Rahmen des Kinderfreizeitprogramms „Bärenstarke Ferien 2019“ der Tourismusgemeinschaften Furth im Wald - Hohenbogenwinkel und Waldmünchner Urlaubsland öffneten am Freitagnachmittag die Feuerwehr und der BRK-Rettungsdienst im Rettungszentrum an der Eschlkamer Straße ihre Tore für die Kinder. Stellvertretender Kommandant Franz Stoiber hieß die Kinder und ihre Begleiter im Lehrsaal willkommen.

Er informierte, dass die Further Feuerwehr neben dem für Feuerwehren üblichen Hilfeleistungsangebot eine Reihe von überregionalen Zusatzaufgaben übernommen hat: die Ausbildung der Atemschutzgeräteträger, die Organisation und Betreuung der Kreis-Atemschutzübungsstrecke sowie die Wartung und Pflege der Atemschutzgeräte. In der Further Feuerwache sind der Gerätewagen Atemschutz (GW-AS) und der Gerätewagen Gefahrgut (GW-G) stationiert, mit denen entsprechend ausgebildete Further Feuerwehrleute zu Einsätzen bei Großbränden und Gefahrgutunfällen im ganzen Landkreis und darüber hinaus gerufen werden.

Ein weiteres überregionales Angebot für die Feuerwehren ist die Reinigung und Imprägnierung der Feuerwehreinsatzkleidung. Bei Bränden entstehen giftige Stoffe. Deshalb sollte kontaminierte Einsatzkleidung einer fachgerechten Reinigung zugeführt werden. Alle sechzig aktiven Feuerwehrleute der Feuerwehr Furth im Wald, darunter fünf Frauen, leisten den Feuerwehreinsatzdienst ehrenamtlich. Stoiber begann den Rundgang durch die Feuerwache im Bereich Atemschutz, in dem die meisten Kinder den Durchgang durch die in Käfigbauweise errichtete Atemschutzübungsstrecke wagten. Die Kinder zeigten schon erstaunliches Wissen in Feuerwehrdingen, selbstverständlich auch über die Notrufnummern 112 für Feuerwehr und Rettungsdienst und 110 für die Polizei. Im Feuerwehrhof hieß es dann „Wasser marsch“ für die Kinder, die mit einem D-Rohr auf einen Pappkameraden und Tennisbälle auf Verkehrsleitkegeln zielspritzen konnten. Neben Geschicklichkeitsspielen war das Highlight eine Fahrt mit der Drehleiter in luftige Höhe.

In der BRK-Rettungswache begrüßten die zum Wachdienst eingeteilten Rettungskräfte Timo Vogl und Tereza Homolková die Kinder und erklärten ihnen die Ausstattung eines Rettungswagens. Im Gegensatz zur Feuerwehr ist die BRK-Rettungswache rund um die Uhr mit hauptamtlichen Kräften besetzt.

Auch in Furth im Wald steht neben dem regulären Rettungswagen ein identischer zweiter Rettungswagen zur Verfügung, der von der Aktion „Partner im Notfall“ finanziert worden ist. Wenn die beiden Wachdiensthabenenden auf Einsatzfahrt sind und ein weiterer Alarm erfolgt, kann der zweite Rettungswagen im Notfall mit ehrenamtlich Rettungsdienstleistenden, zu denen auch die hauptamtlichen Rettungskräfte in ihrer Freizeit gehören, ausrücken.

FFW und BRK

  • Die Aufgaben:

    Die Feuerwehr ist spezialisiert auf Zusatzaufgaben im Atemschutz. Der Rettungsdienst hat zwei Fahrzeuge vorgehalten, von denen eines im Notfall von ehrenamtlichen Einsatzkräften besetzt werden kann.

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