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Montag, 23. Juli 2018 26° 8

Kirche

Fernsehgottesdienst

Holger Kruschina bilanziert: „Die Außenwirkung des Gottesdienstes war gigantisch“. Womöglich schaut das ZDF auch 2019 vorbei.
Von Thomas Mühlbauer

  • Pfarrer Holger Kruschina präsentierte dem Seniorenkreis die Zahlen zum ZDF-Fernsehgottesdienst. Auch ging er noch einmal kurz auf die Diakonenweihe und den Radiogottesdienst ein. Fotos: rtn
  • TV-Kameras in der Kirche, vielleicht auch schon wieder 2019 in Roding?

Roding.Circa 820 000 Menschen haben den Fernsehgottesdienst des ZDF am 3. Adventssonntag aus Roding vor den Bildschirmen verfolgt (wir berichteten). Diese Zahl hat Pfarrer Holger Kruschina am Mittwoch erneut mitgeteilt, bei seinem Vortrag am Mittwoch beim Seniorenkreis. „Die Außenwirkung des Gottesdienstes war gigantisch.“ Wenn man bedenkt, dass man sonst rund 3000 bis 4000 Gemeindebürger in den Gottesdiensten pro Jahr erreicht, sei „das“ schon etwas Besonderes. Dem ZDF habe es wohl in Roding so gut gefallen, dass man es sich durchaus vorstellen könne, so die Aussage am Sendetag, 2019 wieder nach Roding zurückzukehren. Auch dies hat Pfarrer Kruschina wissen lassen.

Insgesamt umfasste das Drehbuch des ZDF rund 36 Seiten. Bereits eineinhalb Jahre vor dem Gottesdienst hatten die Vorbereitungen begonnen, diese wurden im August 2017 noch einmal vertieft. Und das Feedback war durchweg positiv, so Kruschina. Rückmeldungen erreichten ihn per Post, E-Mail und telefonisch. Ein Feedback kam sogar gar aus Peru. Zudem hätten rund 1000 Personen von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, sich telefonisch über die Hotline zu melden, allerdings sei nur ein Bruchteil, aufgrund der Fülle der Anrufe, durchgekommen.

Die Frage, nach der Nervosität während des Fernsehgottesdienstes war für Kruschina auch schnell beantwortet: „Ich war um 8.45 Uhr kurz aufgeregt, als ich gemerkt habe, es geht nun wirklich los. Doch dann bin ich in mich gegangen – und es war wie verflogen.“ Das Schwierigste für Kruschina war, die Predigt beim Gottesdienst auswendig zu lernen, denn er musste sich dabei wortgenau an sein Mauskript, das im Vorfeld bereits ausgearbeitet worden war, halten. Denn: Im Untertitel des Gottesdienstes wurde auch der Text für Hörgeschädigte mit eingeblendet. Und ein Punkt ist dem Geistlichen während des Gottesdienstes auch noch in Erinnerung geblieben, der 10-Uhr- Glockenschlag des Kirchturms. „Ich wusste hier, ich habe noch 15 Minuten Zeit.“ Denn, so Kruschina: „Thomas Gottschalk durfte immer überziehen, der Gottesdienst musste nach 44 Minuten und 30 Sekunden zu Ende sein.“

Zudem fanden in der Vorweihnachtszeit noch die Diakonenweihe und der Radiogottesdienst statt. Als geistlich bewegendsten Gottesdienst bezeichnete Kruschina die Diakonenweihe. Es sei für die Pfarrei schon eine Ehre, dass diese in Roding stattfand.

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