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Furth im Wald

Festkonzert als Geschenk zum Jubiläum

Pfarrer Karl-Heinz Seidl ist seit 25 Jahren Seelsorger und lädt die Pfarrei Mariä Himmelfahrt Furth im Wald zum Konzert ein.
Wolfgang Kraus

Stadtpfarrer Karl-Heinz macht sich zum Priesterjubiläum selbst ein Geschenk. Foto: Johann Dendorfer
Stadtpfarrer Karl-Heinz macht sich zum Priesterjubiläum selbst ein Geschenk. Foto: Johann Dendorfer

Furth im Wald.Anlässlich seines 25-jährigen Priesterjubiläums macht Pfarrer Karl-Heinz Seidl der Pfarrei Mariä Himmelfahrt Furth im Wald und sich selber ein besonderes Geschenk. Schon am Vormittag des Festtages Mariä Himmelfahrt am 15. August, zugleich Patrozinium der Further Stadtpfarrkirche, erklingt beim Festgottesdienst um 10 Uhr die „Missa Solemnis in C op. 23 Nr. 1“ des Rodinger Komponisten Marianus Königsperger. Die erst vor kurzem neu herausgegebene Kantatenmesse wird von Mitgliedern der Kirchenchöre Furth im Wald, Waldmünchen, Stamsried und des Gesangsvereines Roding gesungen und von einem Instrumentalensemble begleitet.

Um 16 Uhr gibt es dann noch ein Konzert mit barocken Festmusiken des Venezianers Antonio Vivaldi. Unter der Leitung von Regionalkantor Wolfgang Kraus erklingt das Konzert für zwei Trompeten und Orgel, eine Arie für Sopran und Orgel sowie die bekannte Vertonung des Gloria in D-Dur RV 589. Für dieses Konzert haben sich Mitglieder des Kirchenchores Mariä Himmelfahrt Furth im Wald, des Oratorienchores Schwandorf und des Chores des Collegium musicum Regensburg zusammengetan und das Werk gemeinsam erarbeitet. Begleitet werden sie von einem Instrumentalensemble mit Streichern, Fagott, zwei Trompeten und Orgelpositiv.

Das Gloria in D-Dur für zwei Solostimmen, vierstimmigen Chor und Orchester hat zwölf Sätze, die durch den Text des Lobhymnus gegliedert sind. Vivaldi vertonte diesen Text insgesamt drei Mal. Die bekannteste Vertonung ist diejenige in D-Dur, die auch bei diesem Konzert erklingt. Komponiert wurde das Werk vermutlich für das „Pio Ospedale della Pietá“ in Venedig, worauf die Tatsache hindeutet, dass die Solopartien den Frauenstimmen vorbehalten sind. Beim diesem Ospedale handelte es sich nämlich um ein Waisenhaus für Mädchen, die besonders musikalisch gefördert und ausgebildet wurden. Der lateinische Text des Gloria wird in Vivaldis Komposition Satz für Satz in Musik übersetzt, ähnlich wie das der Komponist auch in seinen Instrumentalkonzerten „Die vier Jahreszeiten“ getan hat. Darum ist die Komposition sehr abwechslungsreich und weist ganz verschiedene Stimmungen und Gefühlseindrücke auf.

Beim Festkonzert singen Manuela Falk und Lucy Frank die beiden Solopartien. Die Sopranistin Manuela Falk singt zusätzlich noch eine Arie für Sopran und Orgelpositiv. Die Partien der beiden Trompeten übernehmen Mathias Achatz und Stefan Binder, die auch das Konzert für zwei Trompeten und Orgel von Vivaldi spielen. Den Part am Orgelpositiv übernimmt Johann Häusler. Eintritt frei. (fwk)

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