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Musik

Festlicher Gesang in der Kirche

Fünf Chöre sangen mit beeindruckender Klangfülle „Missa Brixinensis“ in der Further Stadtpfarrkirche.
Wolfgang Kraus

Dekanatskirchenmusiker Wolfgang Kraus (vorne Mitte) übernahm auch den Kantorendienst.  Foto: Wolfgang Kraus
Dekanatskirchenmusiker Wolfgang Kraus (vorne Mitte) übernahm auch den Kantorendienst. Foto: Wolfgang Kraus

Furth im Wald.Mit beeindruckender Klangfülle gestalteten fünf Kirchenchöre aus dem Dekanat Cham am Samstag die Vorabendmesse in der Further Stadtpfarrkirche. Unter der Leitung des Kirchenmusikers Wolfgang Kraus, zugleich Dekanatskirchenmusiker und Regionalkantor, sangen die 60 Sänger die „Missa Brixinensis“ für vierstimmigen Chor, fünf Bläser und Orgel von Stefan Trenner. Den Orgelpart übernahm Georg Jahn, die Bläser kamen vom Further Blasorchester. Die Chöre hatten die Messe mit ihren Chorleitern einstudiert und zum Teil in Gottesdiensten gesungen.

Das Anliegen dieser Chortreffen ist das Erarbeiten neuer Chorliteratur, die die jeweiligen Chöre auch in ihrer Pfarrei aufführen können. Laut Prodekan Pfarrer Seidl ist das Singen eine gesunde Beschäftigung. Neben dem Gemeinschaftserlebnis in einem Chor sei das Singen eine gute Körperübung, die sich auf das Wohlbefinden auswirke. Zudem sei das Singen im Kirchenchor ein wichtiger Dienst in der Liturgie. Die Kirchenmusik sei nicht etwa nur eine Umrahmung der Messe, sondern ureigener Bestandteil der Liturgie. Darum sei es wichtig, ein besonderes Augenmerk darauf zu legen, dass die Musik zum jeweiligen Gottesdienst passe, und dass sie sich von der Musik des Alltags wohltuend abhebe.

Das Singen im Gottesdienst sei auch eine Vorbereitung auf den Gesang der Chöre der Engel. Die Chöre der Engel würden in jeder Totenliturgie erwähnt, wenn es heißt, „die Chöre der Engel mögen dich empfangen“. Damit spannte Pfarrer Seidl in seiner Predigt den Bogen zum Volkstrauertag. Musik vermöge die verschiedensten Gefühle auszudrücken, weit mehr als es Worte könnten. Darum sei das Singen im Kirchenchor eine wichtige Aufgabe, die durch die heutige Tendenz zu kurzfristigen Projektchören nicht ins Hintertreffen geraten sollte.

Beim Dekanatskirchenchortag am Samstagabend nahmen Sängerinnen und Sänger aus den Chören der beiden Chamer Pfarreien St. Jakob und St. Josef, aus den Pfarreien Untertraubenbach und Pemfling sowie aus der Pfarrei Furth im Wald teil. (fwk)

Organisation

  • Verköstigung:

    Die Bewirtung übernahm der Further Kirchenchor mit selbst gebackenen Kuchen und belegten Broten.

  • Ausblick:

    In zwei Jahren findet der nächste Kirchenchortag in einer anderen Pfarrei statt.

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