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Brand

Feuer griff von Schuppen auf Haus über

Rund 100 FFW-Einsatzkräfte verhinderten am Mittwochabend einen Großbrand in Warmleiten. Etwa 100 000 Euro Schaden.
Von Wolfgang Baumgartner

  • In dem Nebengebäude war das Feuer ausgebrochen. Rasch griffen die Flammen auf Dachvorsprung des Wohnhauses über. Atemschutzträger löschten im Obergeschoss des Hauses. Unterstützt wurden sie von der Drehleiter der Further Feuerwehr. Foto: wb
  • Hier stand das Nebengebäude, in dem der Brand offensichtlich ausgebrochen ist. Unmittelbar nachdem das Feuer im Obergeschoss gelöscht war, begannen die Einsatzkräfte mit dem Räumen der Zimmer. Foto: wb

Arnschwang. Dem raschen und gezielten Eingreifen von rund 100 Einsatzkräften der Feuerwehren aus Arnschwang, Furth im Wald, Ränkam, Lixenried und Nößwartling ist es zu verdanken, dass ein Wohnhausbrand in Warmleiten am Mittwochabend rasch gelöscht werden konnte.

Rund 100 Einsatzkräfte von fünf Feuerwehren waren zu dem Brandort in Warmleiten bei Arnschwang geeilt. Foto: wb
Rund 100 Einsatzkräfte von fünf Feuerwehren waren zu dem Brandort in Warmleiten bei Arnschwang geeilt. Foto: wb

Gegen 21 Uhr war in einem Nebengebäude eines kleinen landwirtschaftlichen Anwesens in Warmleiten bei Arnschwang Feuer ausgebrochen. Der Brand breitete sich rasch aus und griff auf das unmittbar angrenzende Wohnhaus über. Die Holzkonstruktion des Dachvorsprungs fing Feuer, das sich dann auf das Obergeschoss des Wohnhauses fortsetzte.

Mit schwerem Atemschutz machten sich die Einsatzkräfte an die Brandbekämpfung im Obergeschoss des Wohnhauses.   Foto: wb
Mit schwerem Atemschutz machten sich die Einsatzkräfte an die Brandbekämpfung im Obergeschoss des Wohnhauses. Foto: wb

Mit massiven Einsatz gelang es den Löschkräften der Feuerwehren, den Brand sehr schnell unter Kontrolle zu bekommen. Atemschutzträger drangen in mehreren Trupps in das Haus vor. Unterstützt wurden sie bei den Löscharbeiten von der Drehleiter der Further Stadtfeuerwehr. In wenigen Minuten war das Feuer im Obergeschoss gelöscht.

Unterstützt wurden die Atemschutzträger im Inneren des Hauses durch die Löscharbeiten von der Drehleiter aus.  Foto: wb
Unterstützt wurden die Atemschutzträger im Inneren des Hauses durch die Löscharbeiten von der Drehleiter aus. Foto: wb

Kreisbrandrat Michael Stahl, der kurz nach der Alarmierung mit den ersten Hilfskräften vor Ort war, übergab dann die Einsatzleitung an Kreisbrandinspektor Mario Bierl. Neben den Helfern der Feuerwehren waren auch Einsatzkräfte des Bayerischen Roten Kreuzes vor Ort. Sie mussten jedoch nicht eingreifen. Die beiden Bewohner des Anwesens blieben unverletzt. Sie konnten das Haus rechtzeitig verlassen.

Das landwirtschaftliche Gebäude im Anschluss an das Haus blieb verschont.  Foto: wb
Das landwirtschaftliche Gebäude im Anschluss an das Haus blieb verschont. Foto: wb

Die Ermittlung der Brandursache wurde am Donnerstag von den Experten der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg übernommen. Nach Auskunft von Pressesprecher, Polizeihauptkommissar Albert Brück beläuft sich die erste Schadensschätzung auf rund 100 000 Euro. „Genaueres werden die folgenden Ermittlungen ergeben“, fügt Brück im Gespräch mit unserem Medienhaus hinzu.

Die Einsatzkräfte waren bis Mitternacht hinaus damit beschäftigt, eventuelle Glutnester im Obergeschoss und im Dachstuhl zu suchen und zu löschen. Ferner wurde das Obergeschoss geräumt, um alle Brandherde zu beseitigen.

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