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Fest

Feuerwehr feiert drei Tage lang

Das Gerätehaus der Engelshütter Floriansjünger und der Anbau sind fertig. Außerdem besteht die Jugendwehr seit 40 Jahren.
Von Maria Frisch

Der Stolz der FFW Engelshütt, das neu erbaute Gerätehaus, erhält am Sonntag den kirchlichen Segen.  Foto: Maria Frisch
Der Stolz der FFW Engelshütt, das neu erbaute Gerätehaus, erhält am Sonntag den kirchlichen Segen. Foto: Maria Frisch

Lam.Es ist vollbracht: Der Gerätehausneubau der FFW Engelshütt inclusive der Sanierung des Altbaus ist fertiggestellt. Deshalb wurde von langer Hand ein dreitägiges Fest vom 2. bis 4. August unter der Schirmherrnschaft von Bürgermeister Paul Roßberger vorbereitet, auf die sich die Veranstalter und die Bevölkerung gleichermaßen sehr freuen.

Am Wochenende herrscht Ausnahmezustand in Engelshütt. Der Festverein wird es ordentlich krachen lassen und würde sich freuen, wenn die Feierlaune auf die Bevölkerung und Gäste überschwappt. Es gibt zwei Gründe, ein Fest zu feiern. In erster Linie ist dies der Gerätehausneubau, den nur die enorme Eigenleistung ermöglicht hat.

Nach Abriss der leeren Mietwohnung entstand auf selbigem Platz der neue Stellplatz in der festgelegten Mindestgröße. Architekt Ludwig Pongratz fertigte den Plan, demzufolge das Erdgeschoß einen Umkleideraum mit den Spinden der Aktiven sowie einen Technikraum, in dem eine Gastherme eingebaut wurde, enthält. Im Parterre befinden sich Umkleidezimmer für die Jugend und für die Damen sowie sanitäre Anlagen. Von der Fahrzeughalle aus ist noch eine Werkstatt zu erreichen. Im ersten Stock enthält das Bauwerk WCs, eine Küche, einen Schulungsraum und ein Kommandanten-Büro. Der bestehende Anbau fällt ins gemeindliche Eigentum zurück und wird als Stauraum genutzt.

Stimmung im Zelt

Die Ausrichtung der Jubelfeier erforderte viel Zusammenhalt. Am Freitag ist der Festauftakt mit einem Standkonzert mit anschließendem Einmarsch. Ab 19 Uhr spielen die Lederwixxa. Am Samstag organisiert die Jugend ein Lebendkickerturnier. Um 19 Uhr heizen die Bayerwaldsterne ein. Am Sonntag unterhält nach dem Weckruf die Thürnsteiner Blaskapelle. Um 8 Uhr erfolgt die Einholung der Vereine. Nach dem Kirchenzug ist Festgottesdienst mit Einweihung und Schlüsselübergabe sowie Ansprachen.

Am Nachmittag führt ein Festzug durch Engelshütt. Stimmungsmacher am Abend ist die Partyband vier-tell-four. Festwirt ist Ludwig Lemberger, Festbrauerei die Osserbier GmbH in Lohberg. Als zusätzliche Musiker konnten die Veranstalter für Freitag und Sonntag Andy Klingseisen, die Spielmannszüge aus Simpering und Großaign, die Feuerwehrkapelle aus Ränkam sowie die Schorndorfer Blasmusik verpflichten. Statt Erinnerungsgeschenken wird eine Spende für einen wohltätigen Zweck überreicht. Christoph Seidl fertigte eine Chronik über den Hausbau und die Darstellung des Gerätehauses im Wandel der Zeit an. Der Bautrupp musste auch 2019 am Ball bleiben, um den Altbau zu renovieren, soweit man sich das noch leisten konnte. Dazu gehörte das Dach sowie das Ausbessern des Verputzes an der Stelle, wo der Schlauchturm stand. Außerdem waren die Außenanlagen zu verschönern. Bei der Gestaltung entschieden sich die Verantwortlichen für die Variante mit dem geringsten Flächenverbrauch. Die Spendenbereitschaft übertraf alle Erwartungen.

Für Unterstützung gedankt

Vorsitzender Richard Liebl bedankt sich beim Markt Lam, bei der Tourist-Info, bei seinem Stellvertreter Otto Aschenbrenner und den Kommandanten Christoph Seidl und Matthias Koller für die gute Zusammenarbeit. Dank galt ebenso Kristina Dorner für die Kassenführung, Schriftführer Matthias Seidl jun. und dem Verwaltungsrat für die Unterstützung. Ein großes Kompliment widmet der Redner allen Feuerwehrleuten für ihren Einsatz.

Beim Gerätehausbau schaffte die Gemeinschaft das Arbeitspensum. Die Freiwilligen errichteten sich ein Zentrum, das die Feuerwehr noch stärker zusammenschweißte. Der KBR konstatierte, dass die Wehr die Aufgaben in vollstem Umfang erfüllt, sowohl bei der Förderung der Geselligkeit als auch bei der Sicherheit der Bürger. Die Weisheit „Wer die Jugend hat, hat die Zukunft“ werde gerne umgedreht in „Wer die Zukunft will, der braucht die Jugend.“ Diesen Anspruch habe die FFW Engelshütt stets beherzigt. Daher sei die Jugendabteilung in all den Jahren gut aufgestellt gewesen und könne getrost das 40-jährige Bestehen feiern.

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