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Vereine

Feuerwehr feiert Festauftakt

Am Samstag gedachten die Floriansjünger ganz besonders der Gründungsväter und der verstorbenen Mitglieder der Ziehringer Wehr.
Von Josef Kneitinger

  • Am Gedenkstein gedachte man den Toten der Feuerwehr Ziehring. Foto: Josef Kneitinger
  • Gemeinsam wurde auf ein gutes Gelingen angestoßen. Foto: Josef Kneitinger

Roding.Wer ein Fest feiert, sollte nicht verpassen, den Gründungsvätern des Vereins zu gedenken und ihnen für ihre Aufbauarbeit zu danken. Dies tat die Feuerwehr Ziehring beim Festauftakt zur Einweihung des Jugendraumes am Samstagabend. Der Abend begann mit dem Einholen des Patenvereines und einem gemeinsamen Gruppenfoto.

Mit den beiden Schirmherren Bürgermeister Franz Reichold und Willi Ederer, die nach tagelangen Regenfällen für schönes Wetter sorgten, zog man gemeinsam zum Feuerwehrgerätehaus wo Stadtpfarrer Holger Kruschina eine Andacht zelebrierte. Der Geistliche sagte: „Der Toten zu gedenken, steht uns Lebenden gut an. Die Menschen, die das sehen, was wir geleistet haben, würden unser im Herzen gedenken.“ Und weiter: „Wenn wir selbst unsere Toten in Ehren halten, dann setzen wir auch für die nächste Generation Zeichen des guten Umgangs und der Wertschätzung der Menschen über den Tod hinaus.“

Vorsitzender Thomas Hornauer stellte anlässlich des Totengedenkens am Gedenkstein die Frage, ob Gedenkfeiern verstorbener Kameraden heute noch zeitgemäß seien, oder nicht eher alte Rituale aus längst vergangener Zeit. „Haben solche Veranstaltungen überhaupt noch Platz in unserer kurzlebigen Zeit? Ich glaube und sage ja“, so Hornauer.

Weiter sagte er: „Ich denke, es ist gut, wenn wir zusammenkommen, um den Menschen zu gedenken, mit denen wir zusammengelebt, zusammengearbeitet und gefeiert haben, und die uns im Tod vorausgegangen sind.“ Das Gedenken in dieser Stunde galt den Toten der Freiwilligen Feuerwehr Ziehring der vergangenen 117 Jahre.

Bürgermeister Franz Reichold sagte, Feuerwehrfeste seien Veranstaltungen mit großer Tradition. Aus dieser Tradition heraus, ehre es die lebenden Feuerwehrkameraden, wenn sie bei einer solcher Gelegenheit den verstorbenen Kameraden gedenken, die durch Unfall, Krieg und natürlichen Tod verstorben sind.

Unter den Klängen vom „Guten Kameraden“ wurde ein Kranz am Gedenkstein niedergelegt. Zum Schluss erklang die Bayernhymne.

Schirmherr Bürgermeister Franz Reichold setzte unter den Augen von zahleichen Ehrengästen gekonnt mit dem Bierschlegel an – und nach nur zwei Schlägen erfolgte der Ausspruch „Ozapft is“. Veranstalter, Patenverein und Festhonorationen stießen auf ein gutes Gelingen des Festes an.

Anschließend übernahm die Band „Froschhaxn-Express“ das Zepter. Die Musiker verstanden es von der ersten Minute an, die Stimmung anzuheizen mit ihren Hits. Einen weiteren Bericht lesen Sie in einer unserer nächsten Ausgaben.

GEDENKEN

  • Verstorbene:

    Seit dem 100-jährigen Gründungsfest im Jahre 2012 sind folgende Mitglieder verstorben: Andreas Aumer, Willibald Ederer, Alfons Schmidbauer, Georg Fink, Johann Bock, Franz Hierl, Johann Stangl, Michael Steinbauer, Frieda Daschner, Johann Meier,Alfons Zollner.

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