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Jahresversammlung

Feuerwehr freut sich auf Fest

Die Weihe des neuen LF20 der FFW Oberried am 26. Mai wird das herausragende Ereignis im Vereinsjahr 2018.

Ehrengäste, Vorstandschaft und Geehrte: Bürgermeister Hans Hutter, Xaver Eber, 1. und 2. Vorstand Thomas Kollmer und Franz Freimuth, Michael Egner, Sebastian Geiger, KBM Josef Bauer, Alfons Kopp, Kommandant Martin Egner, Ehren-KBM Max Zelzer und Kreisbrandrat Hermann Keilhofer (v. li.) FFoto: kgi
Ehrengäste, Vorstandschaft und Geehrte: Bürgermeister Hans Hutter, Xaver Eber, 1. und 2. Vorstand Thomas Kollmer und Franz Freimuth, Michael Egner, Sebastian Geiger, KBM Josef Bauer, Alfons Kopp, Kommandant Martin Egner, Ehren-KBM Max Zelzer und Kreisbrandrat Hermann Keilhofer (v. li.) FFoto: kgi

Oberried.Auf ein ereignisreiches Jahr 2017 blickte die Oberrieder Feuerwehr in der Jahreshauptversammlung zurück. Mit Vorfreude wird schon das Ereignis des Jahres 2018, die Fahrzeugweihe des neuen Löschgruppenfahrzeugs am 26. Mai 2018, geplant.

Vorsitzender Thomas Kollmer berichtete den rund 60 Anwesendem mit einer Bildershow von den Aktivitäten und Einsätzen im vergangenen Vereinsjahr. Er erinnerte an die Besuche von Veranstaltungen, an den Vereinsausflug und an vereinseigene Veranstaltungen.

Anschaffungen belasten Kasse

Mit Informationen zu anstehenden Terminen schloss er seinen Bericht. Ein herausragendes Ereignis wird 2018 die Fahrzeugweihe des neuen LF 20 sein, die auf den 26. Mai terminiert ist. Schriftführer Michael Egner verlas das Protokoll von der letzten Jahreshauptversammlung und informierte über die abgehaltenen Sitzungen und Besprechungsthemen. In den Sitzungen beschäftigte sich die Vorstandschaft mehrfach mit der Beschaffung des neuen Fahrzeugs und mit der Planung von Veranstaltungen.

Kassier Josef Egner gab einen Überblick über den Kassenstand. Bedingt durch hohe Ausgaben, in denen auch die Anschaffung der Möbel für Veranstaltungen enthalten ist, ergab sich in der Endabrechnung ein Minus gegenüber dem Vorjahr. Angekündigt hatte Egner auch die Beteiligung am neuen LF 20, dieser Betrag wird in diesen Tagen an die Gemeinde abgeführt.

Einen umfangreichen Bericht gab Kommandant Martin Egner. Wie ein roter Faden zog sich die Beschaffung des neuen LF 20 durch das Jahr. Egner gab einen Abriss über die Besprechungstermine, die Begutachtung des Fahrzeugs und die Einweisung vor Ort mit Abholung in Leonding in Österreich. Schon bald kam das neue Fahrzeug zum ersten Einsatz, als die Feuerwehr Oberried bei einem Verkehrsunfall Hilfe leisten musste. 42 Aktive bewältigten 31 Einsätze mit unterschiedlichen Anforderungen, dafür wurden 346 Einsatzstunden gezählt. Egner bezeichnete 2017 als durchschnittliches Einsatzjahr. Zu den Einsätzen zählten zwei Brandeinsätze, mehrere Alarme von Brandmeldeanlagen, technische Hilfsleistungen, Sicherheitswachen. Während einer Sicherheitswache wurde ein Funkgerät aus dem Fahrzeug entwendet, es konnte später aufgefunden und der Verursacher ausgemacht werden, der den Schaden ersetzte. Am Standort Oberried wurden sieben Übungen und zwei Unterrichtseinheiten durchgeführt. Egner bemängelte den geringen Übungsbesuch, konnte jedoch eine gute Teilnahme an den Gemeinschaftsübungen mit den Nachbarwehren feststellen. Ein Anliegen ist es ihm, allen die Technik und Ausstattung des neuen Fahrzeugs vertraut zu machen, deshalb forderte er alle zur Teilnahme an den Übungen auf.

Übungen nicht gut besucht

Atemschutzwart Michael Meindl berichtete über die Einsätze und abgehaltenen Übungen. Die Teilnahme war zufriedenstellend, lediglich bei den Übungen an der Übungsstrecke in Regen würde er sich mehr Beteiligung wünschen. Jugendwart Sebastian Geiger berichtete über 24 Übungen mit 96 Ausbildungsstunden. Bürgermeister Hans Hutter bezeichnete das neue LF 20 als das teuerste Feuerwehrauto, das es jemals in Drachselsried gegeben hat. Abzüglich aller Zuschüsse und dem veranschlagten Verkaufswert bleiben der Gemeinde 187  800 Euro als Kosten. Kreisbrandrat Hermann Keilhofer würdigte die Leistungsfähigkeit der Wehr. Wenn auch für das LF 20 ein stolzer Preis gezahlt wurde, es ist ein gut angelegtes Geld, sagte der Kreisbrandrat. Er forderte auf, sich rege an den Schulungen zu beteiligen, denn ein neues Fahrzeug braucht eine gut ausgebildete Mannschaft. (kgi)

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