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Jubiläum

Feuerwehr Rötz feiert 150-Jähriges

Mit einer Kranzniederlegung wurde der Gründerväter gedacht und dann wurde im Festzelt das Jubiläum gefeiert.

  • Die kleinen Damen marschierten beim Abholen der Fahnenbraut im Dirndl mit. Fotos: Bucher
  • Die Festmädchen machten im Festzelt Stimmung.
  • Klatschen klappt, das Lächeln noch nicht ganz.
  • Fahnenbraut Claudia Hofstetter mit Jürgen Heining von der FFW Hetzmannsdorf.
  • Schirmherr Leonhard Hofstetter im roten Königsmantel mit Krone
  • Fesch sahen die roten Dirndln bei klein und größer aus.
  • Der Taferlbub schritt der Jubelwehr voran
  • Die Charly-M-Band sorgte für Superstimmung.
  • FFW-Kommandant Josef Niebauer bei seiner Rede.
  • Auch am Samstag war im Festzelt richtig was los.
  • Die Festmädchen zeigen, dass Feiern Spaß macht.
  • Die jungen Burschen in schmucker Tracht.

Rötz.Seit 150 Jahren leisten die Kameraden der FFW Rötz ehrenamtlich Dienst und sind jederzeit, sieben Tage die Woche, 365 Tage im Jahr zum Schutz ihrer Mitbürger einsatzbereit. Dem Gründergeist um Obmann Magistrat Johann Stichaner und 37 Männern ist es am 19. November 1868 zu verdanken, dass die Freiwillige Feuerwehr Rötz heute auf eine eineinhalb Jahrhundert dauernde Tradition zurückblicken kann. Die Gründungsmitglieder haben damals Mut und Weitblick bewiesen, der sich bis heute bezahlt gemacht habt. Um ihnen, aber auch für allen anderen verstorbenen Kameraden zu gedenken, fanden sich am Samstagabend die Mitglieder der FFW Rötz am Kriegerdenkmal ein.

Der Kommandant und der Bürgermeister legten unter Salutschüssen am Ehrenmal einen Kranz nieder.
Der Kommandant und der Bürgermeister legten unter Salutschüssen am Ehrenmal einen Kranz nieder.

Bürgermeister Ludwig Reger erinnerte an die Menschen, die zu ihren Lebzeiten in Not geratenen geholfen hatten. Sie lebten nach denselben Idealen und Grundsätzen wie auch die heutigen Feuerwehrleute. Auch sie hatten sich Pflichtbewusstsein, Treue, Verlässlichkeit, Zusammenhalt und Vertrauen auf die Fahne geschrieben.

Festbraut und Festmutter bei der Eröffnung.
Festbraut und Festmutter bei der Eröffnung.

FFW-Kommandant Josef Niebauer betonte, dass man heute zusammengekommen sei, um den Menschen zu gedenken, mit denen man zusammengelebt, zusammen gearbeitet und zusammen gefeiert habe. Man gedenke aber auch den Menschen, die man nicht mehr gekannt habe, die aber alle nach dem Grundsatz der Feuerwehr: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ gelebt und gearbeitet haben. Niebauer verlas die Namen der 128 Mitglieder, die seit dem 125-jährigen Gründungsfest 1993 verstorben sind. Zu Ehren der verstorbenen Kameraden wurden die Fahnen gesenkt und der Kommandant und der Bürgermeister legten unter Salutschüssen am Ehrenmal einen Kranz nieder.

Bereits am Nachmittag trafen sich die FFW-Mitglieder mit den Festdamen, den Festburschen, der Fahnenmutter, dem Schirmherrn und den beiden Ehrenschirmherrn am Marktplatz. Angeführt von der Vorstandschaft und der Schwarzachtaler Blasmusik Seebarn machte man sich auf, um Fahnenbraut Claudia Hofstetter abzuholen.

Martin Hofstetter dankte Claudia Hofstetter.
Martin Hofstetter dankte Claudia Hofstetter.

Unter den Klängen des Bayerischen Defiliermarsches betrat Schirmherr Leonhard Hofstetter im roten Königsmantel mit Krone die Bühne und eröffnete offiziell den zweiten Teil, den geselligen, des Tages. Gemeinsam mit den Festbesuchern prostete er mit einer Maß der Genossenschaftsbrauerei den Festbesuchern zu. (wbx)

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