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Jahrestagung

Feuerwehr rückte zu neun Einsätzen aus

Die Wehr aus Höll zog Bilanz. Kreisbrandmeister Bierl hob die gute Zusammenarbeit mit tschechischen Wehren hervor.
Benny Schlegl

Bei der Versammlung wurde auch das Grenzfest im August 2020 angesprochen. Foto: Benny Schlegl
Bei der Versammlung wurde auch das Grenzfest im August 2020 angesprochen. Foto: Benny Schlegl

Waldmünchen.Die Feuerwehr Höll hatte im abgelaufenen Jahr insgesamt neun Einsätze zu verzeichnen. Dazu kommen viele Übungsstunden und weitere Vereinstermine. Bei der Jahreshauptversammlung wurde bereits auf das Grenzfest am 23. und 24. August geblickt.

Zur Versammlung im Gasthaus „Houdara“ konnte Vorsitzender Tobias Ulrich auch einige Ehrengäste, darunter Bürgermeister Markus Ackermann, begrüßen. Nach den üblichen Formalien blickte er auf das Vereinsjahr zurück, welches von vielen jährlich wiederkehrenden Veranstaltungen wie Maibaumaufstellen, Faschingsball und Patrozinium geprägt war. Darüber hinaus besuchte die FFW Höll auch viele andere Feste und Veranstaltungen.

Mit Stolz konnte Ulrich berichten, dass die Feuerwehr elf neue Mitglieder in ihren Reihen begrüßen konnte. In seinem Rückblick erwähnte der Kommandant Andreas Dietl insgesamt neun Einsätze, welche sich in drei Brände, drei technische Hilfeleistungen, eine Sicherheitswache und zwei Verkehrsabsicherungen aufgliederten. 22 Übungseinheiten wurden abgehalten, außerdem besuchten drei Mitglieder verschiedene Lehrgänge. Besonders wichtig war für Dietl, dass die Ausrüstung mit einigen neuen Helmen, Stiefeln und Handschuhen aufgebessert werden konnte.

In seinen Grußworten bedankte sich Bürgermeister Markus Ackermann für den ganzjährigen Einsatz der FFW Höll. Besonders hob er hervor, dass sich die Grenzwehr auch immer an den Gemeinschaftsübungen beteiligte. „Ihr seid ein Aktivposten im Gemeindebereich und eine echte Bereicherung für das Dorf“, so Ackermann.

Ähnlich sah das auch KBI Norbert Auerbeck, der bereits einige erste Zahlen für das Jahr 2019 parat hatte. So seien die Einsatzzahlen im KBI-Bereich Waldmünchen zwar gesunken, jedoch gab es gleich vier Großbrände. Er dankte den Arbeitgebern für die Freistellung der Einsatzkräfte und hob außerdem die hohe Anzahl absolvierter Lehrgänge hervor.

Zuletzt sprach KBM Andreas Bierl, der die gute Zusammenarbeit mit den tschechischen Wehren herausstellte. Bei größeren Schadenslagen wurde gegenseitig alarmiert, und auch die Feuerwehr Höll sei zu einem Brand im tschechischen Wassersuppen alarmiert worden.

„Vor allem bei Großbränden ist dies ein Vorteil, weil die tschechischen Kollegen mindestens 9000 Liter Wasser im Tank mitbringen“, so Bierl. Schließlich bedankte er sich bei der Familie Graßl, welche in diesem Jahr ihr Anwesen für eine große Übung zur Verfügung stellte.

Am Ende der Versammlung bedankte sich Thomas Bauer bei Sabine Graßl-Hausladen und Inge Kirsten für ihren Einsatz bei der Pflege der Kirche mit einem kleinen Präsent. Veronika Graßl informierte, dass die Feuerwehr-Jugend zum Jahrestag der Grenzöffnung am 26. Januar einen kleinen Umtrunk plant. (wby)

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