MyMz
Anzeige

Sicherheit

Feuerwehren ziehen an einem Strang

Sechs Feuerwehren aus dem KBM-Bereich von Hermann Schwarzfischer übten bei einem fiktiven Brand in einer Maschinenhalle.

Bei der Übung wurde sofort mit dem Aufbau der Wasserversorgung begonnen. Foto: cls
Bei der Übung wurde sofort mit dem Aufbau der Wasserversorgung begonnen. Foto: cls

Schorndorf.Eine Gemeinschaftsübung für insgesamt sechs Feuerwehren des Bereichs „Florian Cham 3/2“ von Kreisbrandmeister Hermann Schwarzfischer fand am Freitagabend in Obertraubenbach statt. Unterstelltes Großbrandobjekt war bei einem landwirtschaftlichen Anwesen in Nanzing.

Gemeinschafsübungen sind unverzichtbar, um für den Ernstfall gewappnet zu sein. Die Kenntnisse der Örtlichkeiten und die „blinde Zusammenarbeit“ untereinander sind für die Feuerwehren enorm wichtig, entsprechend legt KBM Hermann Schwarzfischer in seinem Verantwortungsgebiet darauf einen großen Stellenwert. „Angenommener Brand bei Höpfl Josef in Nanzing, Steigweg 6, Maschinenhalle in Vollbrand, Brand droht auf andere Gebäude überzugreifen, Atemschutz wird benötigt“. Mit diesem Sammelruf informierte KBM Hermann Schwarzfischer die sechs Feuerwehren von Altenmarkt, Untertraubenbach, Obertraubenbach, Penting, Schorndorf und Thierling. Alle Feuerwehren meldeten sich ordnungsgemäß über Funk und rückten mit den Aktiven rasch zum Einsatz aus, Schorndorf und Altenmarkt jeweils mit zwei Fahrzeugen.

Die Situation für die ankommenden Wehren war vor Ort alles andere als einfach, da drei Grundstückseigentümer unmittelbar aneinandergrenzen und zwei davon mit zahlreichen landwirtschaftlichen Gebäuden und teils engen Zufahrten für wenig Übersichtlichkeit sorgen. Entsprechend waren zunächst die Orientierung und die Einweisung durch den Einsatzleiter und die jeweiligen Gruppenführer von größter Bedeutung. Als Einsatzleiter fungierte 2. Kommandant Thomas Aumer von der gastgebenden Feuerwehr Obertraubenbach. Kreisbrandmeister Hermann Schwarzfischer beobachte interessiert das Geschehen.

Bereits fünf Minuten nach der Alarmierung war Wasser an den ersten drei Strahlrohren. Das nasse Element wurde von drei Überflurhydranten entnommen, um das Hydranten-Netz auf die Probe zu stellen. Für drei B-Leitungen mussten Entfernungen von rund 90, 160 und 240 Metern zurückgelegt werden, insgesamt wurden etwa 2600 Liter Wasser aus drei Hydranten gefördert. Bei Bedarf stünden als Alternative bzw. Ergänzung zu den Hydranten ein Weiher in unmittelbarer Nähe sowie der Traubenbach und ein weiterer Weiher in jeweils rund 500 Metern Entfernung zur Verfügung. Wegen der unterstellten starken Verrauchung im Innenhof des Übungsobjekts zeigte sich der Atemschutz gefordert. (cls)

Fazit

Der Kreisbrandmeister: „Das war eine sehr lehrreiche Gemeinschaftsübung, so Kreisbrandmeister Hermann Schwarzfischer bei der Abschlussbesprechung.

Dank: Schwarzfischer dankte besonders der Gastgeberfeuerwehr Obertraubenbach für die Ausrichtung der Übung sowie dem „Brandleider“ für das Übungsobjekt und die Einladung zu einer kleinen Brotzeit. (cls)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht