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Traitsching/Sattelbogen

Feuerwehrler lernten Umgang mit Wärmebildkamera

Sie unterstützen die Feuerwehrler bei der Lokalisierung von Glutnestern oder bei der Personensuche: Wärmebildkameras können ein wichtiges Hilfsmittel bei Einsätzen sein.
Gregor Raab

An zwei Abenden wurden die Rettungskräfte an der Wärmebildkamera fit gemacht. Foto: Gregor Raab
An zwei Abenden wurden die Rettungskräfte an der Wärmebildkamera fit gemacht. Foto: Gregor Raab

Traitsching.Die FFW Sattelbogen organisierte für 16 Aktive eine zweitägige Fortbildung mit Bernhard Hatzinger von der FFW Arrach, Fachberater für Gefahrengut und Sonderaufgaben im Landkreis Cham, sowie Matthias Börmel und Manuel Dattler. Ersterer erklärte, dass die Wärmebildkamera über Infrarotstrahlung bereits geringe Temperaturunterschiede erkennt und die Objekte auf einem kleinen Monitor abbildet. In völlig verqualmten Räumen gewährt sie deswegen eine gute Lokalisierbarkeit des Brandherdes und eine bessere Orientierung. Vermisste Personen und Brände werden schneller gefunden. Deswegen kann die Menge des eingesetzten Löschmittels deutlich reduziert und der Wasserschaden erheblich dezimiert werden. Ebenso können Wärmebildkameras hilfreich bei der Erkennung von Flüssigkeitsständen in Behältern sein. Außerdem können Chemikalien, die auf dem Wasser schwimmen, erkannt und bis zur Einlassstelle zurückverfolgt werden. Die Fachmänner erläuterten aber auch die Grenzen einer Wärmebildkamera. Von Gegenständen verdeckte Objekte werden z.B. nicht vom Gerät erkannt. Im zweiten Lehrgangsteil stand die praktische Anwendung im Vordergrund. Kommandant Andreas Dachauer dankte den Referenten für die überaus fachkundigen Informationen. Alle Teilnehmer bekamen ein Zertifikat. (cga)

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