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Glaube

Firmung ist Geschenk von Jesus

Am Samstag empfingen 90 junge Christen in der Bad Kötztinger Pfarrkirche von Weihbischof Dr. Josef Graf das Sakrament.
Von Rainer N. Heinrich

  • Weihbischof Dr. Josef Graf spendete am Samstag in Bad Kötzting 90 jungen Christen das Sakrament der Firmung. Foto: kni
  • Weihbischof Dr. Josef Graf wurde vom Altardienst in die Bad Kötztinger Pfarrkirche geleitet. Foto: kni
  • Die Ministrantenband unter Leitung von Julia Wenzl gestaltete den Gottesdienst musikalisch mit. Foto: kni
  • Die Firmlinge der 6. Klasse an der Karl-Peter-Obermeierschule und am Sonderpädagogischen Förderzentrum Förderschule Foto: kni
  • Die Firmlinge der 6. Klasse am Benedikt-Stattler-Gymnasium Foto: kni
  • Die Firmlinge der 6. Klasse an der Staatliche Realschule Bad Kötzting Foto: kni
  • Die Firmlinge der 5. Klasse an der Karl-Peter-Obermeierschule und am Sonderpädagogischen Förderzentrum Foto: kniFörderschule
  • Die Firmlinge der 5. Klasse an der Staatliche Realschule Bad Kötzting Foto: kni
  • Die Firmlinge der 5. Klasse am Benedikt-Stattler-GymnasiumFoto: kni

Bad Kötzting.Ein besonderes Erlebnis wird der 17. März 2018 für 90 junge Christen aus der Pfarreiengemeinschaft Bad Kötzting/Wettzell bleiben. Weihbischof Dr. Josef Graf spendete ihnen in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt die Firmung.

Die Ministrantenband unter der Leitung von Julia Wenzl begleitete den Einzug des Firmspenders mit seinen Konzelebranten Dekan und Stadtpfarrer Herbert Mader und Kaplan Florian Rein sowie des Altardienstes in das Gotteshaus. Diese Musikgruppe, in der auch die Firmlinge Therese Stöger, Carolin Rabenbauer und Magdalena Six mitspielten, gestaltete anschließend den feierlichen Gottesdienst musikalisch mit. Wesentlich beigetragen hat dazu auch Kirchenmusiker Wolfgang Riegraf an der Salomon-Orgel.

„Sakramente geben Kraft“

Pfarrer Mader hieß den Weihbischof, die Eltern und Verwandten, die Firmpaten, besonders aber die Firmlinge willkommen. Er sagte, die jungen Christen seien von Kaplan Rein auf diesen Tag vorbereitet worden.

„Das Geschenk der Firmung bekommt ihr nicht von mir, sondern von Jesus selbst,“ sagte dann Weihbischof Graf, der für die freundliche Begrüßung und Einführung dankte. In seiner Ansprache verdeutlichte der Zelebrant den Firmlingen die Bedeutung der Firmung. Der Firmspender betonte, er selbst sei von Menschen begeistert, die viel Kreuz tragen müssen, aber doch ihr Leben meistern, und von Menschen, die nicht nur an sich denken, sondern auch für die anderen ein Ohr haben. Es sei gut, wenn man einem Menschen nacheifere, von dem man begeistert sei, auch wenn man nicht so werden können wie dieser.

„Können wir etwas geben, was unser Leben ausmacht?“ fragte der Weihbischof die Firmlinge und gab auch gleich eine Antwort: „Ja, wenn ich jemand lieb habe, bin ich bereit, meine Kraft zu schenken, so wie es die Eltern für euch tun! Aber wir brauchen Jesus Christus, um den Menschen etwas von unserer Kraft zu geben. Alle Sakramente geben uns Kraft.“ Durch die Taufe seien die Firmlinge hineingetaucht worden in das Geheimnis von Jesus Christus. In der Kommunion habe sich Jesus ihnen geschenkt. In der Firmung werde ihnen der Heilige Geist gegeben zur Stärkung für ihren Lebensweg: „Die Firmung ist eine Gabe, die in euer Herz gelegt wird.!“ Die Handauflegung und die Bezeichnung mit dem Chrisamkreuz auf der Stirn, wodurch die Firmlinge durch den Heiligen Geist besiegelt würden, seien auch ein äußeres Zeichen für das, was innerlich geschehe: „Ihr werdet von Jesus in einer inneren Gabe beschenkt!“

Eine Gabe werde aber auch zu einer Aufgabe, so der Zelebrant. Aus der Firmung heraus erwachse die Verpflichtung, im Glauben mündig zu werden und für den Glauben Verantwortung zu übernehmen. „Es wird einmal an euch liegen, ob das katholische Leben in eurer schönen Heimat weitergeht!“

Zum Glaubensleben stehen

Die Hand des Firmpaten auf der rechten Schulter des Firmling bezeichnete der Weihbischof als „ein schönes Zeichen dafür, dass Sie hinter dem Firmling stehen“. Er ermunterte die Paten, dies auch weiterhin zu tun: „Stehen Sie zum Glaubensleben des Firmlings. Gott wird Ihnen dabei helfen.“ Und er schloss mit dem Wunsch: „Möge Gott euer ganzes Leben mit seinen Segen und seiner Kraft begleiten.“

Nach der Predigt des Bischofs erfolgte das Glaubensbekenntnis der Firmlinge. Anschließend lud der Bischof zum stillen Gebet für die Firmlinge ein. Diese traten dann mit ihren Paten vor den Weihbischof. Mit dem Spruch „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist!“ und der Salbung mit Chrisamöl wurde allen einzeln das Firmsakrament gespendet. Mit den Fürbitten für die Neugefirmten, ihre Eltern, Patinnen und Paten, die Kirche und alle Menschen, gesprochen von Theresa Graßl und Hanna Hollmeier, endete der Firmritus.

Nach dem Gottesdienst dankte Weihbischof Graf der Ministrantenband und dem Organisten für die musikalische Gestaltung. Nach dem Auszug trafen sich die Firmlinge klassenweise zum Erinnerungsfoto mit Bischof, Pfarrer und Kaplan. (kni)

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