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Projekt

FOS-Schüler in Piräus bei Erasmus+-Treffen

Die Chamer überzeugten in Griechenland mit ihrem Layout für Plakate gegen Vandalismus und ihrem Videoclip.

Die Chamer FOS-Schüler samt Lehrkräften vor dem Aphaia-Tempel auf der Insel Ägina Foto: Josef Bachmeier
Die Chamer FOS-Schüler samt Lehrkräften vor dem Aphaia-Tempel auf der Insel Ägina Foto: Josef Bachmeier

Cham.Kürzlich machte sich das Erasmus+-Team der Beruflichen Oberschule Cham auf nach Griechenland, um dort am Projekt mit dem Titel „Youth against Vandalism“ mit den Partnerschulen aus Portugal, Polen, Italien und Piräus weiterzuarbeiten. Nach der Ankunft aller Projektbeteiligten fand ein Willkommensdinner im Hotel statt, zu dem die griechische Schule eingeladen hatte. Die Wiedersehensfreude war auf allen Seiten sehr groß, kannte man sich doch zum Großteil von den Treffen in Cham und Porto.

Bevor die Erasmus+-Gruppe am nächsten Tag die Partnerschule in Augenschein nahm, stand eine Führung durch das Fußballstadion von Olympiakos Piräus auf dem Programm, wo der FC Bayern eine Woche später ein Champions-League-Spiel bestreiten sollte. In der Schule wurden die Schüler von einem Experten mit Grundlagen des Filmens vertraut gemacht, da es auch Teil des Projekts ist, die einzelnen Treffen in Form eines Kurzfilms festzuhalten. Betroffen zeigten sich die Beteiligten dabei vom schlechten baulichen Zustand des Schulgebäudes und der teils sehr dürftigen Ausstattung.

Für die beiden nächsten Tage hatte die griechische Partnerschule ein beeindruckendes Sightseeing-Programm vorbereitet. So besuchte man am Samstag das Akropolis-Museum in Athen und die Akropolis. Von dort bot sich den Teilnehmern ein atemberaubender Blick über die gesamte Region Athen-Piräus, in der mit circa fünf Millionen Einwohnern beinahe die Hälfte der griechischen Bevölkerung lebt.

Am Sonntag fuhr man mit der Fähre auf die ungefähr 25 Kilometer von Athen entfernte Insel Ägina im Saronischen Golf, wo man den 2500 Jahre alten Aphaia-Tempel und das berühmte Agios-Nektarios-Kloster mit seiner prächtigen griechisch-orthodoxen Kathedrale besuchte. Weiter besichtigte man das neue Opernhaus und die dazugehörige Nationalbibliothek.

Der Montag stand im Zeichen des Projekts. Zunächst stellten die Schüler aus den verschiedenen Teilnehmerländern ihre „Hausaufgaben“ vor, sollten sie doch eine Wanderausstellung in Form von Plakaten erstellen, die sich mit dem Thema Vandalismus allgemein und den jeweils vor Ort festgestellten Erscheinungsformen und Ausprägungen beschäftigen. Dabei standen die Partner in einer Konkurrenzsituation, da das überzeugendste Layout für die Plakate der anderen Länder übernommen wird, um ein einheitliches Design vorweisen zu können.

Die Wahl fiel zugunsten des Layouts der Chamer Schüler aus, was diese freute, hatten sie doch sehr viel Zeit und Mühe dafür investiert. Gut ankommen sind auch der Videoclip über die Graffiti-Aktion an der FOSBOS Cham im Juli sowie der Filmbeitrag des portugiesischen Teams, die den Partnern vorgestellt wurden.

Am Nachmittag durften die Schüler nach zuvor entworfenen Skizzen unter Anleitung eines Graffiti- bzw. Streetart-Künstlers dafür vorbereitete Wände im Außenbereich der Schule mit Spraydosen gestalten. Bis zum nächsten Treffen, das im März 2020 in Lecce in Süditalien stattfindet, ist vereinbart worden, Präventionskonzepte zu erstellen, die Vandalismus vorbeugen bzw. entgegenwirken sollten.

Zum Projekt

  • Schulpartnerschaften:

    Im Fokus der Erasmus+ stehen Begegnungen von Schülern und ihren Lehrkräften. Die Projektarbeit sollte sich Themen wie demokratischer Bildung oder der Vermittlung interkultureller Kompetenzen und Toleranz in der Schule widmen.

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