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Kommunalwahl

Franz Kopp geht ins Rennen

Der Familienvater (35) wurde von SPD/Freie Wählergemeinschaft einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten gekürt.

Die Listenkandidaten der SPD/Freie Wählergemeinschaft mit Landratskandidaten Sebastian Meier und Bürgermeisterkandidaten Franz Kopp Foto: cnz
Die Listenkandidaten der SPD/Freie Wählergemeinschaft mit Landratskandidaten Sebastian Meier und Bürgermeisterkandidaten Franz Kopp Foto: cnz

Runding.Mit einem klaren Zeichen haben die 31 Stimmberechtigten bei der Nominierungsversammlung der Liste SPD/Freie Wählergemeinschaft ihren Bürgermeisterkandidaten Franz Kopp und die gemeinsame Liste in den Wahlkampf zur Kommunalwahl am 15. März 2020 geschickt. Sie stimmten jeweils einstimmig für den 35- jährigen Familienvater aus Garten und für die Reihung der sehr ansprechenden und bunt gemischten Liste.

Ortsvorsitzender Sepp Schmid begrüßte alle anwesenden Mitglieder des Ortsvereins und die Kandidatinnen und Kandidaten der Liste. Besonders freute ihn der Besuch von Sebastian Meier aus Roding. Der 29-Jährige geht für die SPD im Kreis Cham als Landratskandidat ins Rennen und wurde nach seinem Grußwort zum Versammlungsleiter bestimmt.

Nachdem alle vorgeschriebenen Formalien geklärt waren, deutete Franz Kopp in seiner Vorstellungsrede gleich an, dass es diesmal noch knapper werden werde bei der Frage, wer der nächste Bürgermeister in Runding ist. „Vor sechs Jahren wurde immer damit argumentiert, dass ich zu jung, zu unerfahren wäre und noch nichts erreicht hätte.

Ordentlich dazugelernt

Das Argument des Alters habe ich damals schon als Unsinn bezeichnet, und auch heute bin ich der Überzeugung, dass Können und Leistung nicht vom Alter abhängen. Sonst könnte ich es mir auch leicht machen und mich heute hinstellen und behaupten, dass mein Gegenkandidat zu alt ist für das Bürgermeisteramt.“

In puncto Erfahrung habe er die vergangenen sechs Jahre ordentlich dazugelernt: Politisch ist Kopp seit dem Jahr 2017 Kreisvorsitzender der SPD, dazu im Bezirksvorstand als beratendes Mitglied und war 2018 Landtagskandidat. „Ich habe Gelegenheit gehabt, über den Tellerrand hinauszuschauen und viele interessante Leute kennengelernt.“ Auch beruflich und gesellschaftlich sei er angekommen. So ist er seit 2014 Vorsitzender des SV Runding und war 2019 beim Gründungsfest Festleiter.

„Die persönlichen Argumente von vor sechs Jahren sind nicht mehr haltbar, und so freue ich mich diesmal auf einen Wahlkampf, bei dem es um sachliche Argumente geht“, sagte er. Und davon werde er in den einzelnen Wahlversammlungen reichlich präsentieren. Sofort ging er auf die jüngsten Äußerungen ein, die Gemeinde habe ein Pro-Kopf-Guthaben: „Darauf wurde ich oft angesprochen in den letzten Tagen. Ich kann dazu nur sagen: Ja, das stimmt. Stand heute hat die Gemeinde mehr Haben als Soll.“ Allerdings sehe das mit der Verabschiedung des nächsten Haushalts, in dem vor allem der Rathausneubau und die Kita-Erweiterung ordentlich zu Buche schlagen, schon wieder ganz anders aus.

Mit 100 Prozent gewählt

„Nach sechs Jahren sprudelnder Gewerbesteuer, Niedrigzinsen und aufgeschobenen Projekten wird uns die nächsten Jahre bei sinkender Wirtschaftsleistung, weniger Schlüsselzuweisung und vermutlich höherer Kreisumlage die Kostenfrage bei anstehenden Projekten noch mehr beschäftigen müssen“, blickte Kopp voraus. Die Versammlung quittierte Kopps Vortrag mit viel Applaus und 100 Prozent Zustimmung bei der Abstimmung.

Vorsitzender Sepp Schmid stellte dann die Kandidatenliste vor, die er als gelungenen Mix aus Erfahrung und jungen, engagierten Bürgerinnen und Bürgern bezeichnete. Besonders freue ihn der hohe Frauenanteil, jeder dritte Platz ist weiblich. So war es dann auch kein Wunder, dass die Liste ebenso wie die Ersatzkandidaten einstimmig angenommen wurden.

Die Kandidaten sind:: 1. Franz Kopp, Garten; 2. Christine Zitzelsberger, Runding; 3. Josef Mühlbauer, Garten; 4. Hubert Scheubeck; 5. Ulrike Feil; 6. Daniel Karl; 7. Sepp Schmid, alle Runding; 8. Agnes Trinkerl, Garten; 9. Johann Peintinger, Niederrunding; 10. Josef Steidl, Lufling; 11. Sigrid Effenhauser; 12. Benedikt Raab; 13. Martin Nelz; 14. Simone Hastreiter; 15. Martin Speckner, alle Runding; 16. Christoph Schillinger, Garten; 17. Karina Daschner, Raindorf; 18. Josef Engl, Runding; 19. Daniel Meier, Lufling; 20. Ulrike Mühlbauer, Niederrunding; 21. Alexander Pallmer; 22. Christian Schmid, beide Runding; 23. Anna Wanninger,Niederrunding; 24. Matthias Mühlbauer; 25. Alexander Breu, beide Runding; 26. Simone Fuchs, Garten; 27. Jürgen Mühlbauer, Perwolfing; 28. Peter Pömmerl, Runding

Ersatz: Ernst Friedl , Johann Altmann, Thomas Steinbrenner, Gerhard Schröder (cnz)

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