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Energie

Franz Rackl verabschiedet

Nachfolgerin als Beirätin bei der Bürgersolaranlage ist Jessika Pirzl. Die Gesellschafterversammlung zog Bilanz.
Maximilian Riedl

Geschäftsführer Siegfied Ehrnböck (rechts) verabschiedet Beirat Franz Rackl (Mitte) im Beisein von Beirat Uwe Bruckner mit einem Geschenk.  Foto: Maximilian Riedl
Geschäftsführer Siegfied Ehrnböck (rechts) verabschiedet Beirat Franz Rackl (Mitte) im Beisein von Beirat Uwe Bruckner mit einem Geschenk. Foto: Maximilian Riedl

Furth im Wald.Zur 15. Gesellschafterversammlung der Ersten Bürgersolaranlage Furth im Wald hat Geschäftsführer Siegfried Ehrnböck ins Gasthaus Fellner geladen. Die Gesellschafter beschlossen die gleiche Ausschüttungssumme wie die Jahre zuvor.

Ehrnböck dankte Simon Pohmer für das Protokoll 2019. Sein besonderer Dank galt Franz Rackl für elf Jahre konstruktiver Mitarbeit. Rackl sei ein kompetenter Ansprechpartner und Berater gewesen: „Er hat unsere Versammlungen bereichert mit interessanten Ausführungen zur Zusammensetzung des Strompreises und der angedachten Eigenvermarktung unseres Stroms.“

Jessika Pirzl, ebenfalls bei den Stadtwerken beschäftigt, wird an die Stelle Rackls treten. Die Versammlung bestellte sie einstimmig zur Beirätin.

Das Geschäftsjahr 2019 im Vergleich zum Hageljahr 2018 war wenig ereignisreich. Ehrnböck: „Bis zum 31.12.2019 hat die Anlage 720 000 kWh Strom erzeugt und 300 000 Euro Einspeisevergütung erwirtschaftet. Zu Beginn unserer Gesellschaft sind wir von einer Amortisation von elf Jahren ausgegangen. Diese Erwartung wurde nun übertroffen.“

Die Anlage wurde damals vom SPD-Ortsverband initiiert. Bis heute gibt es 714 Photovoltaikanlagen in Furth samt Ortsteilen. Sie haben zusammen eine Leistung von 14,6 MWp. Pro Jahr erzeugen sie fast 14 GWh Strom. Pro Einwohner sind das gut 1500 kWh. Der Gesamtbedarf aller Further liegt bei 17 GWh. Die Zahlen kommen vom neuen Photovoltaik-Rechner des Landkreises.

Eine Fülle von Informationen wird angezeigt: Kosten, Angebote, Rendite, Speicherung des Stroms und Eigenverbrauch. Damit sollen noch mehr Hausbesitzer für die Solarstromerzeugung gewonnen werden. Aufschlussreich ist der Energiemonitor der Bayernwerk AG. Hier kann man die Anteile der regenerativen Energiequellen am gesamten Stromverbrauch ablesen. Es zeigt, welchen Nachholbedarf der Landkreis in Sachen Windenergie hat. Windstrom ist bis heute nur ein Nischenprodukt. Schuld daran sei in erster Linie die 10H-Regelung.

Unter Hinweis auf die Grafiken meinte der Geschäftsführer: „Das Jahr 2019 war ein eher durchschnittliches Ertragsjahr. Gegenüber dem Vorjahr ging die Einspeisemenge um 4,3 Prozent zurück. Nur im Februar, April und Juni lagen die Erträge über dem Durchschnitt aller Jahre. Die Monate Mai und August waren sehr schwach.“

Die spezifischen Erträge erreichten nicht die angestrebte Marke. Das war erst zweimal der Fall. Man dürfe neben dem wirtschaftlichen den ökologischen Effekt nicht aus dem Auge lassen. Man habe auch dieses Jahr nachhaltig erzeugten Strom für 20 Haushalte geliefert. Bei der Erzeugung dieser Strommenge mit fossilen Energieträgern entstünden 39 Tonnen klimaschädliches CO2. „Bei unserem Strom gibt es keine CO2-Emissionen.“ (fmr)

Sonnenenergie

  • Leistung:

    Diese haben eine Leistung von 14,6 MWp. Pro Jahr erzeugen sie knapp 14 GWh Strom. Pro Einwohner sind das gut 1500 kWh.

  • Gedarf:

    Der Gesamtbedarf aller Further Bürger liegt bei 17 GWh.

  • Quelle:

    PV-Rechner Landkreis.

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