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Freitag, 17. August 2018 28° 2

Walderbach

Frauenbund unterstützt

Eine Woche zuvor spendete der Frauenbund an Sr.

Frauenbundvorsitzende Erika Drexler überreicht im Beisein von Pfarrer Hammerer an Schwester Ecclesia 500 Euro für die Missionsarbeit von Sr. Christin in Kokstad.Foto: run
Frauenbundvorsitzende Erika Drexler überreicht im Beisein von Pfarrer Hammerer an Schwester Ecclesia 500 Euro für die Missionsarbeit von Sr. Christin in Kokstad.Foto: run

Walderbach.Geraldine Busse für ein Autistenheim in Simbabwe, in dieser Woche zeigt er sich erneut als großzügiger Spender. Diesmal mit 500 Euro für die Missionsarbeit der Mallersdorfer Schwestern in Südafrika, speziell für Sr. Christin, die schon seit längerer Zeit finanzielle Unterstützung vom Frauenbund erfahren darf. Die Vorsitzende Erika Drexler überreichte den Betrag im Rahmen eines Vortrages von Schwester Ecclesia Gruber vom Kloster Hofstetten. Sie ist die leibliche Schwester von Sr. Christin und konnte sich selbst bei einem Besuch in Südafrika von der großartigen Arbeit überzeugen, die dort geleistet wird. In Wort und Bild schilderte sie aus der Missionsstation in Kokstad, wo sie die Alltagswege der Schwestern ein paar Tage mitgegangen ist.

Die Mallersdorfer Schwestern sind seit 1955 in Südafrika tätig. Ihre Hauptsorge gilt Menschen, die von AIDS betroffen sind, und Kindern, die ihre Familien durch AIDS verloren haben, und um die sich niemand kümmert. Dafür wurden aus Spenden Kindergärten und Schulen errichtet. Auch Kranke und Sterbende werden von den Schwestern begleitet. Die AIDS-Rate liegt dort bei 40 Prozent, das heißt, fast jeder Zweite ist infiziert. Was Schwester Ecclesia zu sehen bekam, ist erdrückende Armut. „Liebe ist unsere Bestimmung, sie ist das, was Gott von uns fordert“. So lautet der Auftrag, den die Missionsschwestern täglich erfüllen. Denn sie leben mit den armen Menschen und teilen mit ihnen alles, was sie haben. Darunter sind viele Menschen, die für den Staat eigentlich überhaupt nicht existieren, weil sie keine Geburtsurkunde haben. Wie die Menschen leben, davon könne man sich überhaupt keinen Begriff machen. Drastisch schilderte Schwester Ecclesia die Lebensumstände. Wie sie das Erlebte zusammenfasste, ist erschütternd: „Wir leben im Paradies, unsere Hunde leben im Vergleich zu diesen Menschen in Palästen.“ Umso mehr freute sie sich über die großherzige Spende des Frauenbundes, die es Schwester Christin ermöglicht, in der Missionsstation wieder Not zu lindern. (run)

Südafrika

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