MyMz
Anzeige

Firma

Frauenunion besucht die Höga-Pharm

Geschäftsleitung stellte der Delegation den Betrieb vor.
Gregor Raab

Geschäftsführerin Lydia Mühlbauer-Multerer und Inhaberin Gabriele Höcherl (v.l.) stellten den Gästen die Firma vor. Foto: Gregor Raab
Geschäftsführerin Lydia Mühlbauer-Multerer und Inhaberin Gabriele Höcherl (v.l.) stellten den Gästen die Firma vor. Foto: Gregor Raab

Cham.Die Frauenunion Cham besichtigte kürzlich mit MdB Karl Holmeier die Firma Höga-Pharm mit Sitz in Gutmaning. Geschäftsführerin Lydia Mühlbauer-Multerer und Inhaberin Gabriele Höcherl informierten die Gäste über das Unternehmen, welches seit 1981 besteht und sich auf den Vertrieb von Verbandsstoffen spezialisiert hat.

Ärzte aus ganz Bayern sowie Apotheken im gesamten östlichen Teil Deutschlands zählen Mühlbauer-Multerer zufolge zu den Kunden. Etwa 45 Mitarbeiter sind in den beiden Lagerhallen in Gutmaning und im Gewerbepark Chammünster mit der Bearbeitung der Aufträge beschäftigt. Annähernd 300 Pakete verlassen täglich das Gelände. Beliefert werden sowohl Großabnehmer als auch Einzelkunden. Der dynamische Betrieb entwickelt auch eigene Produkte. Die neueste Errungenschaft ist ein Pflaster mit Silikonbeschichtung, das sich schmerzfrei von der Haut entfernen lässt, wie Mühlbauer-Multerer sagte. Die Firmenphilosophie basiere auf „Bodenständigkeit und gesundem Menschenverstand“. Die Waren seien daher von hoher Qualität und beim Einkauf würden die Beschäftigten vorausschauend agieren. Preisdiktate von großen Zulieferern, überbordende Bürokratie und „übertriebene Gesetzgebung“ erschweren Mühlbauer-Multerer zufolge aber zunehmend den Arbeitsalltag. Der finanzielle Aufwand und die Vorgaben für Zertifizierungen seien zudem kaum nachvollziehbar.

Else Hauser, Vorsitzende der Frauenunion, wollte wissen, ob sich das Coronavirus beim Absatz bereits bemerkbar mache „Momentan geht es ziemlich rund“, entgegnete ihr die Geschäftsführerin. Einweg-Mundschutz sei mittlerweile ausverkauft und der Bedarf an Desinfektionsmitteln steige.

Neben der drohenden Epidemie beschäftigte die Besucher auch der Engpass bei bestimmten Arzneimitteln. Holmeier erklärte, dass die Politik gefordert sei, die Medikamentenproduktion von Pharmaunternehmen aus dem Ausland wieder nach Deutschland zurückzuholen. Es dürfe nicht die Gewinnmaximierung über das Wohl der Menschen gestellt werden. (cga)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht