MyMz
Anzeige

Fortschritt

Fraunhofer bekommt einen 3D-Drucker

Im Web hat das Gymnasium erfolgreich um Spenden für die Anschaffung geworben. Jetzt fehlt nur noch die Glasfaser-Anbindung.

Richtungsweisende Technologie: 3D-Drucker, so wie dieses Exemplar, werden auf dem Firmengelände von Airbus eingesetzt, um Metallteile zu fertigen. Foto: Sven Hoppe/dpa
Richtungsweisende Technologie: 3D-Drucker, so wie dieses Exemplar, werden auf dem Firmengelände von Airbus eingesetzt, um Metallteile zu fertigen. Foto: Sven Hoppe/dpa

Cham. Es hat geklappt! Mit einer sogenannten Crowdfunding-Kampagne hat es das Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium geschafft, das Geld für einen neuen 3D-Drucker zusammenzubekommen.

Der leistungsfähige 3D-Drucker soll ein zentrales Element eines neuen Digitalen Schülerlabors an der Schule werden, das jedoch nicht nur für die Schüler des Fraunhofer-Gymnasiums nutzbar sein soll, sondern für alle weiterführenden Schulen im Landkreis Cham, sagte Direktor Dr. Hubert Balk auf Nachfrage.

Mehr Geld gesammelt als nötig

Das sei die Grundidee gewesen, um an der Crowdfunding-Kampagne teilzunehmen, die über die Volksbank Straubing abgewickelt wurde. Dabei können Personen Geld für bestimmte Projekt geben, die sie unterstützen wollen. Kommt nicht genug zusammen, geht das Geld wieder zurück zu den Spendern.

Beim Fraunhofer-Projekt ist jedoch am Ende mehr gegeben worden, als der 3D-Drucker kostet. 12000 Euro hatte die Schule anvisiert, gespendet wurden von 721 Unterstützern bis zum Ende der Aktion am 4. Januar 2019 aber 13866 Euro. Das übrige Geld werde für Druckermaterial verwandt, sagte Dr. Balk. Gestartet worden war die Geldsammel-Kampagne am 8. Oktober 2018. Zwischenzeitlich habe es so ausgeschaut, als könne man das Ziel nicht erreichen, so der Schulleiter.

Labor zum Leben erweckt

Umso mehr freue er sich nun, dass es geklappt habe. Man habe das Digitale Labor bereits mit Leben erweckt und erste Kurse dort gehalten, wobei der 3D-Drucker ein zentrales Element sei.

Hinderlich sei zur Zeit der fehlende Glasfaseranschluss, der eigentlich im Dezember kommen sollte – jedoch ausblieb, weil das vom Landkreis mit dem Ausbau beauftragte Unternehmen M-Net den Verpflichtungen bislang nicht nachkam. Ohne diesen schnellen Anschluss, so Dr. Hubert Balk, sei es schwierig, eine sinnvolle Fernanbindung anderer Schulen an den Drucker herzustellen. Das Projekt sei auch nötig geworden, weil das Schülerlabor am Campus wegen der Neuausrichtung dort aufgelöst wurde.

Weitere Meldungen aus dem Landkreis Cham lesen Sie hier

Erhalten Sie täglich die aktuellsten Nachrichten bequem via WhatsApp auf Ihr Smartphone. Alle Infos dazu finden Sie hier.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht