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Schule

Fraunhofer feiert seinen Abistreich

Beim Abistreich am Fraunhofer Gymnasium in Cham mussten die Lehrer ihre Chefs Dr. Hubert Balk und Uwe Mißlinger befreien.
Von Claudia Peinelt

Sehen Sie hier Impressionen vom Abistreich am Fraunhofer-Gymnasium in Cham

Cham.Endlich hatte es ein Ende. Kein Lernen mehr, keine Abiprüfungen, kein Bangen. Die 122 Abiturienten, die das Abitur am Joseph-von-Fraunhofer Gymnasium bestanden haben, ließen es sich nicht nehmen und forderten ihre Lehrer zu Duellen beim Abistreich 2018 auf.

Oberstufensprecher Matthias Heimann hatte sich unter anderem mit Florian, Thomas, Stefan, Christina und Hanna um den Abischerz und auch die Abizeitung in den vergangenen Wochen gekümmert. Unter dem Motto „Befreie die Schulleitung“ wurde der Streich am Dienstagmorgen schon heiß von Schülern und Lehrern erwartet.

Pädagogenkräfte versagen

Balk und Mißlinger wurden in einen Käfig gesperrt.  Fotos: Peinelt
Balk und Mißlinger wurden in einen Käfig gesperrt. Fotos: Peinelt

Nach der zweiten Schulstunde kamen die Gymnasiasten zur Pause in den Hof, wo sie einen aus Bauzäunen bestehenden Käfig vorfanden. Ringsherum war ein weiß-rotes Absperrband gespannt, und diese waren mit Kabelbindern am Gerüst befestigt. Nun ging es darum, dass die Kabelbinder Stück für Stück entfernt werden mussten, um somit die Schulleitung aus ihrem Käfig zu befreien. Das konnte jedoch nur passieren, wenn ein Lehrerduo gegen ein Schülerduo eine Aufgabe gewonnen hatte. Und das stellte sich als sehr schwierig heraus. Bei einem Schubkarrenrennen, woran die Lehrer Teubler und Hecht teilnahmen, versagten die Pädagogen-Kräfte am Ende der Strecke, und das Schülerduo gewann mit Sekundenvorsprung. Zum angesagten Dosenwerfen stellte sich erstmal die Frage: „Ja, wo san denn die Lehrer überhaupt alle?“. So mussten Schüler kurzerhand ins Lehrerzimmer sprinten und sie in den Pausenhof holen. Und dann ging es auch schon weiter. Beim Schülerkegeln hatten sich neun freiwillige Schüler gemeldet, die auf die Schnelle zu Kegeln umfunktioniert wurden. Mit zwei großen Gesundheitsbällen bekamen die Lehrer die Chance, soviele Kegeln wie möglich umzuschmeißen.

Beim Tauziehen siegten Lehrer

Zwei Fischer moderierten gekonnt.  Fotos: Peinelt
Zwei Fischer moderierten gekonnt. Fotos: Peinelt

Beim anschließenden Tauziehen erwiesen sich ausnahmsweise einmal die Lehrer als Gewinner. So konnte endlich einmal ein Kabelbinder gelöst werden, und die Freiheit rückte für die beiden Eingesperrten etwas näher. Beim Torwandschießen wurde es dann spannend. Nach Remis im ersten Durchgang mussten Schüler und Lehrer nochmal ran. Und wieder ging ein Jubelschrei durch den Pausenhof. Die Schüler hatten gewonnen. So stellte sich tatsächlich die Frage, ob die Schulleitung an diesem Dienstag überhaupt noch aus ihrem Käfig kommen würde. Beim Brettspiel, wo es um Geschicklichkeit ging, war zwar der Lehrer der Meinung, er sei der Schnellere von beiden gewesen, doch die Stoppuhr überzeugte ihn schließlich vom Gegenteil. Ob die die Schulleiter doch noch frei kamen? Das wird sich spätestens am Freitag zeigen: Dann ist Abifeier und Abschlussball.

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