MyMz
Anzeige

Waldmünchen

Freie Wähler auf Kirchweihfahrt

Am Samstag veranstalteten die Freien Wähler ihre alljährliche Kirchweihfahrt.

Die Kirchweihfahrt machte an verschiedenen Stationen Halt.  Foto: Karin Betz
Die Kirchweihfahrt machte an verschiedenen Stationen Halt. Foto: Karin Betz

Waldmünchen.Vorstand Siegfried Wagner junior begrüßte die Teilnehmer am Marktplatz. Auf dem Besichtigungsprogramm standen Sanierungsprojekte und der Betrieb der Firma Bauriedl in Untergrafenried. Erste Station war die Firma Bauriedl, dann der „Dirmaler Wirt!“ und das Mehrgenerationenhaus. Im Hof der Firma B&B plast wurden die Freien Wähler vom Inhaber Peter Bauriedl und seiner Ehefrau empfangen. Er erklärte, dass er in Hocha seinen Betrieb im ehemaligen Getränkemarkt Häusler mit vier Maschinen gründete. Heute in Untergrafenried habe er zwölf Maschinen und 16 Mitarbeiter, die im Dreischichtbetrieb beschäftigt sind, zusätzlich sind 30 Heimarbeiter beschäftigt. Die meisten der Angestellten seien aus Tschechien. Der Hauptanteil der Fertigung seien Kunststoffteile für die Auto- und Bauindustrie sowie andere Firmen. Das Lager im Rationalgebäude in Waldmünchen werde demnächst nach Untergrafenried kommen.

Beim „Dirmaler Wirt“ wurden die Freien von Bürgermeister Ackermann empfangen. Das denkmalgeschützte Haus habe seinen Ursprung im Mittelalter und sei an der Innenseite der ehemaligen Stadtmauer angebracht. Es besitze einen mittelalterlichen Keller. Dachstuhl und Keller stehen unter Denkmalschutz. Das Haus solle in Wert gesetzt werden, deshalb werde es tagsüber mit seinen Seminarräumen von der Jugendbildungsstätte genutzt und abends als kultureller Veranstaltungsort für die Bürger. „Aus dem Schandfleck wurde ein Schmuckstück, in das wir Leben bringen“, so Ackermann. „Es ist kein altes Gemäuer, sondern etwas Besonderes für unsere Stadt.“

Nächste Station war das Mehrgenerationenhaus, wo die Gruppe von Siegfried Wagner senior erwartet wurde. Er führte sie durch das althistorische Gebäude, das heuer renoviert wurde und am 6. November eröffnet wird. Wolfgang Kürzinger dankte den Teilnehmern. „Wir haben heute interessante Ziele besucht“, sagte er. „Mein Ziel ist es, an der eigenen Struktur zu bauen. Wir brauchen mehr Frauen im Stadtrat und müssen jünger werden.“ An ihn wurde die Bitte herangetragen, sich dafür einzusetzen, dass zwischen Gaubaldhaus und dem alten Kindergarten eine Beleuchtung angebracht wird. Ein anderer Teilnehmer sprach sich für den öffentlichen Nahverkehr nach Arnstein aus. Auch wurde Wolfgang Kürzinger aufgefordert, die Bürger daran zu erinnern, dass die Abschaffung der Strabs eine Forderung der Freien Wähler war. (wch)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht