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politik

Freie Wähler für Transparenz

Rudolf Lenk stellte den Kolmbergern die Idee, mit einem regelmäßigen Gemeindeblatt mehr Transparenz zu erreichen, vor.
Von Alexander Ziereis

Im Feuerwehrhaus in Kolmberg freuten sich die Freien Wähler um Vorsitzenden Rudi Lenk (r.) über viele Gespräche mit den Bürgern. Foto: Alexander Ziereis
Im Feuerwehrhaus in Kolmberg freuten sich die Freien Wähler um Vorsitzenden Rudi Lenk (r.) über viele Gespräche mit den Bürgern. Foto: Alexander Ziereis

Blaibach.Die Freie Wählergemeinschaft Blaibach hatte zur Wahlveranstaltung nach Kolmberg ins Feuerwehrhaus geladen. Vizebürgermeister Josef Speckner war sehr erfreut, unter den Reihen der interessierten Bürger auch Bürgermeisterkandidatin Waltraud Oberberger begrüßen zu dürfen.

Der Vorsitzende der FWG, Rudolf Lenk, der sich nach 24 Jahren im Gemeinderat nicht mehr erneut zur Wahl stellt, berichtete über die Gemeinderatsarbeit seit der letzten Wahl. Meist sei es ein gemeinsames, oft parteiunabhängiges Ringen um vernünftige Lösungen für Blaibach gewesen. Vieles trägt auch die Handschrift der Freien Wähler, natürlich konnte das eine oder andere aber auch nicht oder noch nicht umgesetzt werden.

Lenk zeigte den Weg vom „Ort schafft Mitte“-Projekt hin zum Bürgerhaus, zum Konzerthaus und der Neugestaltung des Dorfplatzes auf. Für eine doch kleine Gemeinde konnte hier auch durch glückliche Fügungen vieles geschafft, Leerstände konnten sinnvoll neu genutzt werden.

Entgegen der Aussage des 3. Bürgermeisters über eine angebliche Plan- und Konzeptlosigkeit der Gemeindeführung, ist Lenk der Meinung, dass die FWG klare Vorstellungen und sich auch dafür eingesetzt hatte. Zudem zeigt der aktuell an alle Haushalte verteilte Flyer der Freien Wähler, dass man auch für die kommenden sechs Jahre viele Ideen verfolgt.

Wassergebühren wieder Thema

In der Veranstaltung kam natürlich immer wieder das aktuelle Wassergebührenthema zur Sprache. Dies brennt den Bürgern auf den Nägeln, da sie hier schlecht und zu wenig informiert worden seien. In der Bürgerinfoveranstaltung am 27. Februar sei hier die nötige Transparenz geschaffen worden.

Mehr Bürgernähe möchten die Freien unter anderem mit einem regelmäßigen Gemeindeblatt erreichen. Auch wies Lenk darauf hin, dass dem Flyer extra ein Umfrageblatt beigelegt wurde, das leicht herausgenommen, ausgefüllt und in die Bürgerbox der Freien Wähler am Dorfplatz geworfen werden kann. Man freue sich auf Impulse und Ideen und werde versuchen, diese in Zukunft noch besser mit einzubeziehen. In diesem Zusammenhang wurde die neue Homepage der Freien Wähler Blaibach – www.FWG-Blaibach.de – genannt. Auch dort finden sich einige Ideen der Freien Wähler, die Kandidaten und vor allem auch die Möglichkeit, in Kontakt zu treten.

Wunsch: Neues Feuerwehrauto

Die Kolmberger gaben den Freien Wählern neben mehr Informationen und Transparenz natürlich auch den Wunsch nach einem neuen Feuerwehrauto mit auf den Weg. Das derzeitige Fahrzeug ist 33 Jahre alt und so sei dringend ein neues nötig.

Am Aschermittwoch hielt die Freie Wählergemeinschaft ihren politischen Aschermittwoch in der Enoteca Lucca in Blaibach ab. Vizebürgermeister Josef Speckner sagte: Bei den anstehenden Sanierungen der Kläranlage und der Kanäle prüfe man aktuell die Fördermöglichkeiten, natürlich müsse die Gemeinde auch immer ihren Eigenanteil tragen.

Bauland gesucht

  • Suche:

    Aus den Reihen der Kandidaten berichtete eine Blaibacherin, dass sie aktuell ein Haus oder einen Bauplatz suche.

  • Lösungssuche:

    Vizebürgermeister Josef Speckner führte aus, dass die Verhandlungen, um neues Bauland zu bekommen, schwierig seien, aber man an vielen Stellen an Lösungen arbeite.

  • Bitte:

    Eine nicht unerhebliche Zahl an Grundstücken wären in Blaibach sofort bebaubar, befinden sich aber in Privatbesitz. Hier könne die Gemeinde nur bitten, diese dem Markt zur Verfügung zu stellen.

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